Seengen
Grossandrang bei der noch kaputten Hammerschmiede

Das Interesse am Erhalt eines authentischen Exemplars eines historischen Handwerks scheint riesengross: Am Informationstag in der russgeschwärzten Hammerschmiede an der Bergstrasse im Seenger Oberdorf herrschte am Samstag reges Kommen und Gehen.

Fritz Thut
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Viel Publikum liess sich in der Seenger Hammerschmiede informieren.

Viel Publikum liess sich in der Seenger Hammerschmiede informieren.

Fritz Thut

Der kürzlich gegründete Verein Hammerschmiede Seengen lud zu diesem Tag der offenen Tür, um der Bevölkerung und interessierten Kreisen zu zeigen, was er für die Nachwelt wieder erstellen und erhalten will. In der alten Schmiedstube der Firma R. Sandmeier AG steht das grösste Schmiede-Hammerwerk des Landes. Doch der zentrale Wellbaum der via das vier Meter Durchmesser aufweisende Wasserrad die Kraft aus den obliegenden Weihern in die Schmiede bringt, ist vor paar Jahren gebrochen. Ersatz und Restaurierung kosten viel Geld.

«Es kamen erfreuliche viele Leute; unsere Erwartungen wurden übertroffen», freute sich Vereinspräsident Jörg Leimgruber: «Es gab lauter positive Reaktionen. Es war ein Publikum, das sich wirklich für das alte Handwerk interessiert und teilweise von weither anreiste.» Entsprechend zum grossen Echo hatten sich schon zur Mittagszeit über 30 Personen für eine Mitgliedschaft im Trägerverein angemeldet.