Boniswil

Gmeind muss über BNO-Teilrevision entscheiden

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An der Wintergmeind vor vier Jahren bewilligten die Stimmbürger von Boniswil die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland. Es wurde jedoch eine Teilrückweisung beantragt, die forderte, dass auf die Auszonung des Gebietes «Tanzmatt» und die Ersatzeinzonung des «Bodenacher» verzichtet werden soll.

Die Auszonung der «Tanzmatt» war ursprünglich geplant, da sich die wichtigste Grundeigentümerin in dem überbauten Gebiet gegen die Gestaltungsplanung und verbindliche Termine für die Baugebietsreserve gewehrt hatte, sie gab an, das Land in den nächsten Jahren für die Landwirtschaft zu benötigen.

Nach dem Teilrückweisungsantrag an der Wintergmeind 2015 wurden drei verschiedene Planungsvarianten erarbeitet, die der Gemeinderat von einem Raumplanungsbüro prüfen liess.

Man entschied sich für einen Kompromiss, der an der Gemeindeversammlung am Dienstagabend präsentiert wird: Dabei sollte nicht nur die obere Hälfte des «Bodenacher» Landwirtschaftsgebiet bleiben und als Pferdeweide benützt werden können, auch die möglichen Überbauungen des unteren Teils sollen weniger massiv ausfallen. Anstatt fünf Geschossen sollen maximal drei möglich sein. Das gemeindeeigene Grundstück der «Tanzmatte» soll nicht ausgezont werden.

Im Januar 2017 hat der Gemeinderat auf Wunsch des Vereins Zukunft Boniswil einen Informationsanlass durchgeführt. Daraufhin haben zwei Anwohner am «Bodenacher» beim Gemeinderat eine Eingabe gemacht. Auch die Mit-Eigentümerin der «Tanzmatt» hatte Einwendung erhoben. Der Verein Boniswil Zukunft, der sich ursprünglich gegen die Variante des Gemeinderates aussprach, unterstützt den Vorschlag inzwischen. Der Gemeinderat sieht bei der Teilrevision unter anderem die Möglichkeit «bei der Entwicklung der Gemeinde direkten Einfluss zu nehmen.» Zudem bringe sie auch beträchtliche finanzielle Vorteile. (asu)

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