Lenzburg

Geschäftshaus soll Bahnhofplatz Lenzburg verschönern

Das Geschäftshaus LenzPortal beim Lenzburger Bahnhof ist bezogen und wird am Wochenende eingeweiht. tf

Das Geschäftshaus LenzPortal beim Lenzburger Bahnhof ist bezogen und wird am Wochenende eingeweiht. tf

Der Bahnhofplatz von Lenzburg war noch nie eine Augenweide. Dies soll sich nun ändern. Einen ersten Schritt macht das neue Geschäftshaus LenzPortal, das am Wochenende eingeweiht wird.

Der Lenzburger Bahnhofplatz, der in den nächsten Jahren ein anderes, selbstredend schöneres Gesicht erhalten wird, hat bereits einen repräsentablen Abschluss an seinem Ostende: An der Bahnhofstrasse 41, zwischen Augustin-Keller-Strasse und Turnerweg, steht das Geschäftshaus LenzPortal der Realit-Gruppe, das am Wochenende eingeweiht wird.

Noch wimmelt es am und im markanten Gebäude von Bauarbeitern, die die letzten Montagen und Pinselstriche ausführen. Doch inzwischen sind die allermeisten Mieter eingezogen und haben ihre Arbeit aufgenommen.

Realit verzichtete auf Wohnungen

Auf einer Nutzfläche von gut 3200 Quadratmetern haben sich seit wenigen Wochen oder Tagen vier Dienstleistungsfirmen mit total rund 120 Büro-Arbeitsplätzen eingerichtet. «Ursprünglich hatten wir in den oberen Stockwerken Wohnungen vorgesehen, doch davon haben wir im Februar 2009 abgesehen, als bereits die ganze Fläche an Firmen vermietet werden konnte», so Philipp Gloor, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Realit-Gruppe, zu der auch die neue LenzPortal AG gehört.

Realit, die interdisziplinär operierende Firmengruppe im Immobilien- und Treuhandbereich, hat nun ihren Sitz im zweiten und dritten Oberschoss des LenzPortals eingerichtet. Getrennt von der Realit-Gruppe hat auch Philipp Gloors Bruder Matthias Gloor sein unabhängiges Notariats- und Advokaturbüro hier angesiedelt.

Bank, Versicherungen, Informatik

Augenfälligster Mieter ist die Raiffeisenbank Kölliken-Entfelden, die ihre Lenzburger Filiale aus dem Provisoriums-Pavillon über die Strasse gezügelt hat und sich mit ihrem Konzept der «Begegnungsbank» im LenzPortal-Erdgeschoss eingerichtet hat.

Hier ist endgültig fertig mit dem sterilen Schalterhallen-Mief von einst: In verschiedenen Besprechungsräumen («Lounge», «Business», «Stubenbank») werden die Kunden bedient. Verschiedene Partner wie die Helvetia-Versicherungen, die in Frick ansässige Confiserie Kunz, eine Cafeteria oder der wineshop24.ch bieten ihre Dienstleistungen und Produkte an.

In den beiden ersten Obergeschossen sind weitere Dienstleister untergebracht. Die Diartis AG ist ein Informatik-Dienstleister, der auf die Bedürfnisse von Sozialen Organisationen spezialisiert ist. «Wir entwickeln und vertreiben Standardlösungen für die Bereiche Sozial-, Vormundschafts-, Heim- sowie Gesundheitswesen», beschreibt die Firma ihr Angebot.

Die vorher in Muri domizilierte Firma ist aus dem Freiamt nach Lenzburg gezogen. Den Ausschlag gab dabei die gute Erschliessung, vor allem durch den öffentlichen Verkehr mit der idealen Lage in Sichtweite des Bahnhofs. Mit der «Mobiliar» ist eine weitere Versicherungsgesellschaft mit ihrer Generalagentur vertreten.

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