Hallwilersee
Genug ist genug: Der Aargau will Schwäne mit Geburtenkontrolle dezimieren

Die rund 70 Schwäne, welche am Hallwilersee leben, sowie deren Kot sorgen für Ärger. Nun wollen die beiden Kantone Aargau und Luzern bei dem geschützten Tier eine Geburtenkontrolle durchführen.

Merken
Drucken
Teilen
Jugendliche baden Seite an Seite mit einem Schwan im Hallwilersee bei Meisterschwanden.

Jugendliche baden Seite an Seite mit einem Schwan im Hallwilersee bei Meisterschwanden.

Keystone

Die Hinterlassenschaften der weissen Vögel stören nicht nur die Badi-Besitzer und -Besucher, sondern auch die Bauern, wie das Regionaljournal von SRF berichtet. So schlimm, wie in diesem Jahr seit die Kot-Belastung noch nie gewesen. Bereits im Frühling meinte ein Experte gegenüber der az, dass «70 Schwäne für den Hallwilersee klar zu viele sind.»

Die beiden Kantone Aargau und Luzern, die sich den Hallwilersee teilen, hätten eine Lösung parat: Geburtenkontrolle bei Schwänen. Oder konkreter: Eier aus den Nestern nehmen, damit die Schwäne weniger Nachwuchs zu bekommen. Das Problem hierbei ist, dass der Schwan zu den geschützten Tieren zählt.

Für die Eier-Entnahme benötigt es eine Bewilligung des Bundes – welche wiederum angefochten werden könne. Gerade Tierschützer hatten sich gegen eine Regulierung des Schwanes ausgesprochen.