Region Lenzburg-Seetal
Gemeindeversammlungen vom Freitag: So hat das Volk entschieden

In Othmarsingen, Hunzenschwil, Möriken-Wildegg und Seengen fanden am Freitagabend Gemeindeversammlungen statt. Eine Übersicht der wichtigsten Entscheide.

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Am Freitagabend fand unter anderem in Othmarsingen die Gemeindeversammlung statt

Am Freitagabend fand unter anderem in Othmarsingen die Gemeindeversammlung statt

Peter Siegrist

Othmarsingen: Neuer Kindergarten

Die Gemeinde baut auf der Schulanlage Zelgli einen Doppel-Kindergarten, der den veralteten Kindergarten Waldrüti ersetzt. Die 71 Anwesenden (4,3 Prozent aller Stimmberechtigen) haben am Freitag den Verpflichtungskredit von 920 000 Franken genehmigt. Zudem wird die einsturzgefährdete Stützmauer der alten Deponie in der Kiesgrube «Hölli» ersetzt. Das Kostendach dafür beträgt 237 000 Franken, Kanton und Bund subventionieren 70 Prozent davon. Zudem sagte die Versammlung Ja zur Sanierung der Strassen Waldrüti und Fallenacker. Des Weiteren soll die Bünzbrücke Wilmatten/Hasli weiterhin nur von Fussgängern und Velofahrer genutzt werden können. (pi)

Hunzenschwil: Neue Stelle für Bauamt

Die Hunzenschwiler – an der Gmeind nahmen 88 von 2379 Stimmbürgern teil – haben zwei Pflöcke für die Weiterentwicklung des Dorfes eingeschlagen: Sie genehmigten ohne grosse Diskussion ein Kinderbetreuungsreglement, mit dem die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung verbessert werden soll. Der Gemeinderat kann nun ein Elternbeitragsreglement erlassen. Ebenfalls bewilligt wurde die Schaffung einer vierten 100-Prozent-Stelle auf dem Bauamt. Problemlos genehmigt wurde zudem ein Kredit in Höhe von 110 000 Franken für die Sanierung der Wasserleitung Mattrain. Nicht umstritten waren weiter die Rechnung und der Rechenschaftsbericht 2016. (uhg)

Möriken-Wildegg: Reduktion der Schulpflege

Die Schulpflege wird von fünf auf drei Mitglieder reduziert. So war es für die neue Kreisschule Chestenberg vorgesehen und so haben die Stimmberechtigten von Möriken-Wildegg an der Gmeind abgestimmt. Von 2820 Stimmbürgern waren 80 anwesend. Sie sagten auch Ja zur Erhöhung der Gemeinderatspensen, so erhält der Ammann neu 50 000 statt 42 000 Franken und der Vizeammann 27 000 statt 21 000 Franken. Die Entschädigung für Gemeinderäte wird von 19 000 Franken auf 25 000 erhöht. Des Weiteren wurden die Abrechnungskredite zur Sanierung der Lauéstrasse, zur Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges und für die Folienauskleidung in der Badi genehmigt. (JGL)

Seengen: Überzogener Kredit

Die Sanierung vom Schulhaus 1 hat unter dem Strich rund 3,3 Millionen Franken gekostet. Damit wurde der Kredit von 2,9 Millionen um knapp 430 000 Franken überzogen; dies unter anderem wegen unerwarteter Probleme bei der Sanierung des alten Gebäudes. Die Gemeindeversammlung genehmigte diese Kreditabrechnung, genauso jene vom Ausbau der Egliswilerstrasse (mit Verlegung Einmünder Eichbergstrasse), die um rund 90 000 Franken unterschritten wurde. Nebst der ordentlichen Traktanden sowie Einbürgerungen wurde auch das Reglement für die Finanzierung von Erschliessungsanlagen genehmigt. Anwesend waren 105 von 2754 Stimmbürgern. (pi)

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