Oberes Seetal
Gelungene Premiere mit sehr grosser Beteiligung

Über 200 Personen trafen sich zum ersten Mal zu einem geselligen Rundgang durch die vier Gemeinden Fahrwangen, Bettwil, Sarmenstorf und Meisterschwanden. Die Initiantin ist zufrieden mit der Premiere.

Dominique Bitschnau
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Kurz vor dem «Höhepunkt» des Marsches in Bettwil.

Kurz vor dem «Höhepunkt» des Marsches in Bettwil.

«Wir sind überrascht, dass so viele Leute erschienen sind», meinte Thomas Erismann vom Gemeinderat Fahrwangen.

Rund 200 Wanderfreunde, Jung und Alt, Gross und Klein versammelten sich beim Bahnhof in Fahrwangen, um einen gemeinsamen Rundgang zu unternehmen. Das Ziel des Anlasses war, zusammen eine gemütliche Zeit zu verbringen und sich sportlich und kulturell zu betätigen.

Die vier Gemeinden «BeFaMeSa» (Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden, Sarmenstorf) arbeiten schon auf verschiedensten Gebieten erfolgreich miteinander, unter anderem im Schulwesen.

«Da war es naheliegend, einmal einen kulturellen Anlass gemeinsam zu organisieren», erklärte Thomas Erismann. Gewandert wurde rund 12 Kilometer.

Überraschend war, dass auch viele Kinder schon von Anfang an dabei waren und den steilen Hang nach Bettwil ohne grosse Probleme bewältigten.

Manche Einwohner, die nicht alles laufen wollten, sind auch nach und nach dazugestossen und haben sich der fröhlichen Wandergruppe angehängt. Die Stimmung war ausgelassen und man merkte, dass sich die vier Gemeinden in jeglicher Hinsicht gut verstehen.

Ausgelassene Stimmung

Ins Leben gerufen hat das Ganze die ehemalige Bettwiler Gemeinderätin Blanca Breitenstein. «Meine Idee war, dass wir miteinander auch einmal etwas Lockeres und Fröhliches unternehmen», sagte sie.

Mithilfe der Ressortvorsteher Kultur der vier Gemeinden hat sie ihre Idee in die Tat umgesetzt. Und obwohl sie seit März dieses Jahres nicht mehr aktiv im Gemeinderat dabei ist, hat Blanca Breitenstein in der Gemeinde Bettwil beim Zwischenstopp auf dem Käsereiplatz fleissig Speckzopf verteilt.

«Die Stimmung ist wunderschön. Genau so habe ich es mir vorgestellt», strahlte sie. Damit sich die Teilnehmer auch ab und zu erholen konnten, wurde in jeder Gemeinde eine Zwischenverpflegung organisiert.

Unkompliziert und einfach

«Wir wollten das Ganze möglichst unkompliziert und einfach halten», erklärte Gemeinderat Thomas Erismann.

Gemeinsam spazieren, essen, kommunizieren und sich vergnügen war die Idee. Dieses Konzept schien die Einwohner zu überzeugen, denn während des Rundgangs war nur Positives zu hören.

«Das ist ein gutes Zeichen. Wir können uns vorstellen, so etwas auch zu wiederholen», meinte Erismann.

Nach dem Rundgang gesellten sich die Teilnehmer bei der letzten Haltestelle beim Flurenwald in Fahrwangen zu wohl verdientem Speis und Trank zusammen.

Auch viele weitere Einwohner, denen es nicht möglich war, an der Wanderung teilzunehmen, schlossen sich der Festwirtschaft an.

Mit Unterhaltung und TV-Live-Übertragung des Eidgenössischen Schwingfestes liessen sie den Nachmittag ausklingen.

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