Othmarsingen
Geburtshaus «Storchi» plant Haus für private Zwecke

Das Geburtshaus «Storchenäscht» plant den Bau eines neuen Dreifamilienhauses. Nicht für werdende Mütter, sondern für Private.

Merken
Drucken
Teilen
Gegenüber dem «Storchi» ist ein Dreifamilienhaus geplant.

Gegenüber dem «Storchi» ist ein Dreifamilienhaus geplant.

Barbara Vogt

Im Garten an der Hendschikerstrasse, auf der gegenüberliegenden Seite vom «Storchenäscht» blühts üppig. Dahinter grenzen Parkplätze für das Geburtshaus, vier an der Zahl.
Weil dies zu wenig Parkfelder für das «Storchenäscht» sind und die Betreiber nicht genügend Zeit für die Pflege des Gartens haben, entstand die Idee, das 360 Quadratmeter grosse Areal zu überbauen.

So könnten gleichzeitig mehr Parkmöglichkeiten und Wohnungen sowie Büroräume geschaffen werden, sagt Anita Hilario, Leiterin vom «Storchenäscht». Wird das Projekt realisiert, muss der Garten weichen.

Das geplante Dreifamilienhaus soll für private Zwecke und nicht für das Geburtshaus genutzt werden. Es könnte sein, dass das «Storchi» eine Wohnung für sich als Büroräumlichkeiten beansprucht. Das Büro befindet sich jetzt in Lenzburg.

Das geplante Haus umfasst zwei Stockwerke mit insgesamt drei Wohnungen. Vor dem neuen Gebäude sollen mehrere Parkplätze und eine Doppelgarage entstehen. Das Baugesuch für den Neubau liegt bis 23. Juni öffentlich auf.

Im Juni 2012 zügelte das «Storchi» von Lenzburg nach Othmarsingen. Das Geburtshaus hat sich am «neuen» Ort gut etabliert, sagt Anita Hilario. Im Jahr werden im einzigen Geburtshaus im Aargau durchschnittlich 120 Babys geboren.