Seengen
Ganzes Heim der Pfadi Hallwyl wurde neu aufgebaut

Die Pfadi Hallwyl in Seengen hat ein neues Zuhause. Mit viel Fronarbeit wurde das Pfadiheim vom Rügel zum Reservoir «Ritzenstud» gezügelt. Jetzt stehen nur noch kleinere Arbeiten an.

Pascal Meier
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Aktive und ehemalige Pfadi bauen in Fronarbeit ihre Doppelbaracke im «Ritzenstud» neu auf.

Aktive und ehemalige Pfadi bauen in Fronarbeit ihre Doppelbaracke im «Ritzenstud» neu auf.

Pascal Meier

Einmal Pfadi, immer Pfadi: Dass dieses Bonmot noch gilt, hat die Pfadi Hallwyl in den vergangenen Monaten eindrücklich bewiesen. Weil das bislang zur Verfügung gestellte Land auf dem Rügel anders genutzt wird, und das Pfadiheim damit nach vielen Jahren weichen muss, traten die ehemaligen Pfadis auf den Plan. Diese schalteten den Gemeinderat ein, klopften bei lokalen Handwerkern an und rührten die Werbetrommel für das Spendenkässeli. Das Ziel: Den Standort der Pfadi Hallwyl in Seengen zu behalten.

Das ist gelungen: Seit kurzem steht das Pfadiheim im Seenger Oberdorf beim Wasserreservoir «Ritzenstud». Das Grundstück hat die Gemeinde der Pfadi im Baurecht für 25 Jahre und gegen einen Unkostenbeitrag zur Verfügung gestellt.

Ohne Fronarbeit wäre dieser Kraftakt nicht möglich gewesen: In unzähligen Stunden wurde die Doppelbaracke auseinandergebaut, die Elemente in einen zehn Meter langen Schiffcontainer verladen, zum Wasserreservoir gefahren und dort auf neuem Fundament wieder aufgebaut. Der trotzdem kostspielige Umzug ist fast abgeschlossen, nun stehen noch kleinere Arbeiten an.