Dintikon
Für 60 Jahre in der Dorfmusik gibt es den Lieblingsmarsch

Am Jahreskonzert der Musikgesellschaft Dintikon zeigte sich: Manche Mitglieder bleiben dem Verein lange treu. Einer ist seit 60 Jahren dabei. Auch Jacqueline Meyer und Vreni Wernli erhielten bereits am kantonalen Musiktag eine Auszeichnung.

Sibylle Haltiner
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Jahreskonzert der Musikgesellschaft Dintikon
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Tony Wey unterhielt das Publikum mit Witzen, wusste aber auch viel Interessantes über die Stücke zu erzählen.
Immer wieder begeisterten einzelne Musikantinnen und Musikanten mit Soli.
Franz Wicki (links) und Daniel Schüppach spielten bei der Horalka-Polka das Solo auf dem Horn.
Dirigent Ruedi Bieri war zufrieden mit seinen Musikanten.
Die Posauneneinsätze im Tiger Rag gefielen dem Publikum besonders gut und die Musikanten spielten das Stück gene ein zweites Mal.
Die Musikanten spielten konzentriert und erhielten vom Publikum dafür den verdienten Applaus.

Jahreskonzert der Musikgesellschaft Dintikon

Sibylle Haltiner

Es war das Einstandkonzert von Ruedi Bieri und er konnte mit seinen Musikantinnen und Musikanten am Samstagabend einen tollen Erfolg feiern. Das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Dintikon gefiel dem Publikum ausnehmend gut.

Es belohnte die Stücke mit grossem Applaus und sogar Bravo-Rufen; bei mehreren Vorträgen verlangte es gar eine Wiederholung.

Seit 60 Jahren Mitglied

Die Musikgesellschaft Dintikon hat treue Mitglieder. Hans Tanner ist bereits seit 60 Jahren dabei, auch Jacqueline Meyer und Vreni Wernli wurden am kantonalen Musiktag als Veteraninnen geehrt. Sie durften mit Präsident Daniel Schüpbach anstossen und dabei ihrem Lieblingsmarsch lauschen.

Ruedi Bieri hatte mit seinen Musikanten ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. «Ich habe hohe Ansprüche an die Musikanten», erklärte der neue Dirigent. «Und ich bin sehr zufrieden mit ihnen.» Zufrieden waren auch die Konzertbesucher, welche die engagierten Musikanten erst nach zwei Zugaben von der Bühne liessen.

Viele Solo-Einlagen

Die Musikanten waren mit voller Konzertration und grossem Engagement dabei. Dirigent Ruedi Bieri hatte einige Stücke mit Soloeinlagen ins Konzertprogramm eingebaut und so konnten verschiedene Mitglieder ihr Können explizit zeigen.

Bereits der Eröffnungsmarsch «St. Triphon» liess das Publikum mitklatschen. Die Ouvertüre aus Rossinis Oper «Tancredi» folgte. «Wir haben gedacht: Jetzt machen wir wieder einmal etwas Klassisches», erzählte Tony Wey, der mit Witz durch das Programm führte, aber über die einzelnen Stücke auch viel Interessantes berichtete.

Die Ouvertüre forderte Einiges von den Musikern, doch am Ende hielt Ruedi Bieri anerkennend die Daumen hoch.

Als Solisten begeisterten Sepp Hüppi und Walter Urech auf dem Es-Bass in «Let the Tubas Swing», Daniel Schüpbach und Franz Wicki auf dem Horn in der Horalka-Polka und Thomas Bryner mit der Bass-Posaune in «Way Down Blues». Zu allen Stücken verlangte das Publikum eine Zugabe.

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