Baumpflanzaktion

Für diesen Lenzburger Zuzüger hat Staufen bezahlt

Gemeindeammann Otto Moser sowie die Gemeinderätinnen Denise Berger und Katja Früh (l.) beim Pflanzen der Eiche.Bild: uhg

Gemeindeammann Otto Moser sowie die Gemeinderätinnen Denise Berger und Katja Früh (l.) beim Pflanzen der Eiche.Bild: uhg

Eine Eiche ist der Stolz der neuen Hecke. Doch eigentlich geht es um Christbäume.

Wer von Hunzenschwil Richtung Staufen fährt, sieht aktuell vor allem die kahlen Fassenden der «Esterli-Flöösch»-Neubauten. In absehbarer Zeit, in 10, eher in 20 Jahren, wird er ins Grüne blicken. Die Gemeinde Staufen schafft zwischen der Kiesgrube «Hug-Stöck» und dem Chrüzweg auf 12,7 Aren ein Streifen Naturparadies. Sie hat dafür extra Land zugekauft.

Gestern fand die Baumpflanzaktion statt. Gemeindeammann Otto Moser setzte zusammen mit seinen Gemeinderatskollegeinnen Katja Früh und Denise Berger eine Traubeneiche aus der Aufzucht des Forstdiensts Lenzia. Was Moser dazu verleitete, von «einem Lenzburger Zuzüger» zu sprechen. Einem «Zuzüger», für den Staufen bezahlt hat.

Die Eiche soll ein zukünftiges Mahnmal werden. So etwas wie die «fünf Linden». Südlich davon haben die «Lenzia»-Spezialisten eine Hecke gepflanzt. Mit Sanddorn, Kornelkirsche, Schwarzem Holunder und anderen Sträuchern, in denen sich dereinst Vögel und anderes Kleingetier wohlfühlen werden. «Wir wollen der Natur etwas zurückgeben», betonte Moser.

Aber der Hauptgrund für die Baumpflanzaktion ist die Sicherung einer Staufner Tradition: dem Weihnachtsbaum, der dieses Jahr am 28. November zum 20. Mal auf dem Lindenplatz aufgestellt wird. Besonders geeignet dafür sind Tannen, die in Privatgärten frei stehend wachsen konnten. Doch es gibt jetzt keine Wartelisten von Mega-Christbäumen mehr. Und in Neubaugebieten sehe man heute kaum mehr Tannen. Darum liess Staufen 13 Nordmannstannen pflanzen. Es wird 20 bis 25 Jahre dauern, bis die heutigen «Minis» die stattliche «Lindenplatz»-Grösse erreicht haben. (uhg)

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