Lenzburg

Für die Industriekultur am Aabach gibts 2018 eine Smartphone-App

Es dient der Verbindung zwischen den Quartieren und zum angrenzenden Landschaftsraum. Das Gebiet entlang dem Aabach soll «als urbaner Freiraum erhalten und ökologisch entwickelt» werden.

Ab 2018 sollen Passanten mit dem Smartphone am Aabach entlang gehen können.

Es dient der Verbindung zwischen den Quartieren und zum angrenzenden Landschaftsraum. Das Gebiet entlang dem Aabach soll «als urbaner Freiraum erhalten und ökologisch entwickelt» werden.

Die Aufarbeitung der Industriekultur im Kanton Aargau wird vom Museum Aargau mit Volldampf vorangetrieben. Der neue Direktor Marco Castellaneta rechnet damit, bis 2020 das Projekt dem Regierungsrat zum Entscheid vorlegen zu können.

An der Generalversammlung des Vereins Industriekultur am Aabach präsentierten die Geschichtsvermittler Carmen Kiser und Fabio Rudolf die Vorarbeiten für die Aufrüstung des bestehenden Lehrpfades Industriekultur am Aabach. Die vom Verein erstellten Informationstafeln werden ergänzt durch eine interaktive Web-App, welche neue, noch unerwartete Einblicke in die Historie der ehemaligen Fabriken erlaubt.

«Ab Mai 2018 können Interessierte mit dem Smartphone dem Bach entlang wandern und vorläufig an einigen Info-Stelen andocken», erläuterte der für die Technik verantwortliche Fabio Rudolf das Konzept, welches insbesondere die jüngeren Jahrgänge mobilisieren und die Schulen motivieren soll. Sie erleben vor Ort «Aufzeichnungen und Gespräche mit Zeitzeugen, süffige Anekdoten und zusätzliche Informationen zu den längst umgenutzten Gebäuden», versprach Carmen Kiser, welche für den Inhalt zuständig ist. (HH).

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