Ein Familienausflug nicht immer der Inbegriff von Abenteuer für einen 13-Jährigen. Gelangweilt steht er am Bahnhof Lenzburg und wartet auf seine Grossmutter. «Was machen wir genau?», fragt der Junge, der erst vor ein paar Stunden aus einem Feriencamp in den Bergen zurückgekehrt ist.

«Wir gehen auf den Foxtrail; eine Schnitzeljagd zum und im Schloss Lenzburg», antworten die Eltern, während sie die Startunterlagen für den Trail verteilen. Nachdem Grosi mit dem Zug angekommen ist, machen sich die vier Spürnasen auf die Suche nach den ersten Fuchsspuren.

Eifrig eilt der Junge voraus die Langeweile hat sich offensichtlich verabschiedet: «Los, wir müssen eine rostige Säule auf dem Hypiplatz finden», ruft er. Wo aber ist der erste Tipp bei der Säule?

Ganz ins Abenteuer vertieft

Bereits beim ersten Posten sind die Spürnasen in das Abenteuer vertieft, das sie durch die Altstadt, durch den Wald und durch das Schloss führen wird. Gemeinsam versuchen sie, die Antwort auf der rostigen Säule zu finden. Und obwohl alle vor der Lösung stehen, dauert es eine Weile, bis das erste Rätsel gelöst ist.

Der Fuchs ist schlau und die Fragen teils recht knifflig, weshalb sie einen auch mal auf die falsche Fährte locken. Doch der Stadtammann von Lenzburg sowie die Stadtförster helfen den Spürnasen, die versteckten Zylinder zu finden und die Puzzles zusammenzuführen.

Zündhölzer dienen als Schlüssel

Der Gefangene im Turmverlies wirft seinen Tipp in Form einer Zündholzschachtel aus dem Fenster. Ab jetzt wird es gefährlich: «Unehrenhaftes ist geplant», steht auf der Schachtel, deren Zündhölzer später als Schlüssel für ein weiteres Rätsel dienen. Die Fährte führt vor den Schlosseingang.

Doch die Schlossherrin an der Kasse verweigert den Eintritt – die Spürnasen müssen erst das Codewort finden. Im Schloss geht es auf die Suche nach Schatztruhen. Die Spürnasen sind gefordert, der gesuchte Schreiber ist unauffindbar, das Gegacker von Hühnern entlarvt ihn letztlich.

Durch drei Spiegel im Musikzimmer entdecken sie einen weiteren Posten. Ein Mord ist geschehen – wie es sich herausstellt, gilt es nun, einen mittelalterlichen Justizirrtum zu klären. Im Sodbrunnen sind Stimmen zu hören, durch Schiessscharten sollen Buchstaben ersichtlich werden, die Farbe eines Lichts führt letztlich zum Ziel, der Fall ist gelöst und alle sind glücklich.

«Cool wars. Die Rätsel zu lösen und im Schloss die richtige Fährte zu finden, war abenteuerlich», sagt der Junge und lacht. Auch die Eltern und das Grosi sind sich einig: «Ein Familienausflug, der Teamarbeit voraussetzt und bei dem Grips gefragt ist.»