Feuerwehr Maiengün
Feuerwehrleute noch schneller am Einsatzort

Gleich zweifachen Grund zum Feiern hatte die Feuerwehr Maiengrün am Samstag: Zwei neue Fahrzeuge unterstützen die Einsatzbereitschaft des Korps.

Hanny Dorer
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Lieferant Anton Kaufmann, Gemeinderätin Sabina Vögtli (Hendschiken), Kommandant Thomas Spinner, Vize-Kommandantin MarliesSteiner, Gemeinderat Niklaus Wirz (Othmarsingen) und Verkehrschefin Rebekka Schlegel-Hauri (von links) vor den zwei neuen Fahrzeugen.

Lieferant Anton Kaufmann, Gemeinderätin Sabina Vögtli (Hendschiken), Kommandant Thomas Spinner, Vize-Kommandantin MarliesSteiner, Gemeinderat Niklaus Wirz (Othmarsingen) und Verkehrschefin Rebekka Schlegel-Hauri (von links) vor den zwei neuen Fahrzeugen.

Hanny Dorer

Äusserlich sehen die beiden neuen Fahrzeuge der Feuerwehr Maiengrün (Gemeinden Brunegg, Hendschiken und Othmarsingen) genau gleich aus, beide sind Mercedes 316 Sprinter und aufgrund der roten Farbe und der blauen Signalbalken von weitem als Einsatzfahrzeuge zu erkennen. Im Innern hingegen unterscheiden sie sich deutlich.
Ersatz für 23-jähriges Fahrzeug
Das neue Verkehrsabteilungsfahrzeug ersetzt seinen 23-jährigen Vorgänger. Grund für den Ersatz war nicht nur das Alter, sondern auch die Grösse. Die neuen Signalisationen, die seit kurzem vorgeschrieben sind, benötigen mehr Platz, da sie um einiges grösser sind als die bisherigen. Auf Auszüge im Laderaum wurde verzichtet, weil diese erstens teurer wären und zweitens das Gewicht des Fahrzeugs von 3,5 Tonnen damit überschritten würde. «Wir haben bewusst diese Kategorie von Fahrzeug gewählt, damit jeder Angehörige der Feuerwehr damit fahren kann», begründet Kommandant Thomas Spinner die Fahrzeugwahl.
Neu: Personentransporter
Das zweite Fahrzeug ist kein Ersatz, sondern eine Neuanschaffung. Es bietet Platz für 9 Personen und dient dazu, die Feuerwehrleute bei einem Einsatz rascher an den Schadenplatz zu bringen. Der hintere Teil ist als Einsatzleiter-Modul ausgestaltet, was besonders bei längeren Einsätzen ein Vorteil ist. Die beiden Fahrzeuge sind übrigens bereits seit drei Monaten im Einsatz. «Sie haben sich bestens bewährt und unsere Erwartungen voll erfüllt», freut sich der Kommandant.
Beide Fahrzeuge zusammen kosten rund 220 000 Franken. Der Aufbau der Fahrzeuge wurde von der Firma Bushandel in Dagmersellen gemäss Pflichtenheft realisiert.
Die symbolische Schlüsselübergabe - für zwei Fahrzeuge natürlich zwei Zöpfe - durch die Hendschiker Gemeinderätin Sabina Vögtli bildete den Auftakt zu einem Nachmittag der offenen Tore.