Die gegenwärtig im Entstehen begriffene Überbauung Sandweg-Eisengasse soll zum Bijou der Lenzburger Stadtentwicklung im Altstadtbereich werden. Übermorgen Donnerstag entscheidet der Einwohnerrat über einen Kredit von 965000 Franken für die Strassenraumgestaltung.

Dieser Betrag von fast einer Million Franken ist die zweite Tranche von Geld der öffentlichen Hand für Umgebungsarbeiten in diesem Sektor unmittelbar nördlich der zentralen Rathausgasse. 2008 hatte der Einwohnerrat bereits 570000 Franken für die erste Etappe bewilligt.

Dieser Betrag ist bestimmt für die Eisengasse. Im westlichen Abschnitt wurde hier bereits ein Teil der Pflästerung ausgeführt. Momentan wird die Verbindung zur Kirchgasse vervollständigt.

Die Arbeiten im östlichen Teil können erst erfolgen, wenn die Häuserzeile Ost realisiert ist. Hier laufen dieser Tage Aushubarbeiten und noch im Verlaufe dieser Woche soll ein Baukran verschoben werden.

Bäume auf der Promenade

Vor der Häuserzeile Ost wurde bereits der «Solitär» errichtet – das neue Gebäude auf dem bereits seit einiger in Betrieb stehenden Parkhauses. Aus diesem Grund wird im Einwohnerrat jetzt über den Kredit für die zweite Raumgestaltungsetappe entschieden.

Hier geht es in erster Linie um das Strassenstück entlang des alten Stadtgrabens, Promenade genannt. Unter einer Baumreihe von Schirmplatanen sind auf einem sickerfähigen Untergrund Parkfelder vorgesehen; öffentliche und fix den Bewohnern der neuen Liegenschaften zugeteilte.

Auf der Nordseite der Promenade führt weiterhin ein Fahrweg im Einbahnsystem von der Kirchgasse zum Kronenplatz. Nach Abschluss aller Arbeiten wird dieser Abschnitt von der Tempo-30- in die Begegnungszone umgeteilt.

Während die Arbeiten entlang der Promenade in der Einwohnerratsvorlage mit 625000 Franken veranschlagt sind, braucht es für die westlich und östlich des «Solitär»-Baus entstehenden zwei öffentlichen Plätze 340000 Franken. Hier sind aufgrund der geringen Überdeckung des Parkhausdaches keine Bäume vorgesehen.

Eisenbänder und bepflanzte Fugen zwischen der Liegenschaft Kliem und dem «Solitär», eine geschnittene Buchshecke, leicht vertiefte Stahlplatten und Sitzbände auf der Försterhausseite, geben den Plätzen Struktur.