Fahrwangen
Nach schwierigem Vorspiel ein klares Ja: Neue regionale Schule kann gebaut werden

An einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung genehmigten die Stimmbürger von Fahrwangen einen Kredit von 13,3 Millionen Franken.

Urs Helbling
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Der Verlust der Bezirksschule schmerzt, der Zugewinn der regionalen Oberstufe ist für Fahrwangen aber mehr als ein kleines Trostpflaster.

Der Verlust der Bezirksschule schmerzt, der Zugewinn der regionalen Oberstufe ist für Fahrwangen aber mehr als ein kleines Trostpflaster.

Michael Küng / Aargauer Zeitung

Gemessen an der Intensität der Diskussionen gestern Abend an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung ist die 13,3 Millionen Franken teure Sanierung der Schulanlagen in Fahrwangen nach wie vor ein heisses Eisen. Gemessen am Abstimmungsresultat dann aber nicht: Die Fahrwanger genehmigten dem Kredit grossmehrheitlich (es gab nur etwa ein Dutzend Gegenstimmen). Anwesend waren 88 von 1449 Stimmberechtigten (6,1 Prozent).

In der Diskussion hatte es kritische Stimmen wegen der Finanzierung des Grossprojektes und erneut Anfragen, ob sich nicht die anderen Gemeinden finanziell beteiligen könnten, gegeben. Wegen des Schulbaus wird die Verschuldung von Fahrwangen (Steuerfuss 118%) auf den kantonsweit rekordverdächtigen Betrag von 8200 Franken steigen.

In der Debatte wurde aber auch herausgestrichen, wie wichtig das Projekt für das Dorf sei. Fahrwangen verliert seine Bezirksschule, bekommt aber in den sanierten und erweiterten Gebäuden eine regionale Sek- und Realschule (mit Schülern aus Meisterschwanden, Sarmenstorf und Bettwil).

Die Realisierung steht unter grossem Zeitdruck. Sollte es, wie beim Projektierungskredit im letzten Jahr, wieder ein Referendum geben, wäre das ein Problem.

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