Kurz vor halb zwei Uhr nachts bemerkten die Bewohner eines Einfamilienhauses am Ahornweg in Fahrwangen, dass in ihrer Scheune ein Feuer ausgebrochen war. Als die Feuerwehr wenig später eintraf, stand die Scheune in Vollbrand. Mehr noch: Die Flammen griffen auf das Dach des Wohnhauses über. Die Feuerwehr konnte die Scheune nicht mehr retten, vermochte das Wohnhaus jedoch zu halten. Es wurde stark beschädigt – ebenso wie Autos, die vor der Scheune standen.

Die zwei Hausbewohner blieben unverletzt, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt. In den Flammen kamen jedoch etliche Kaninchen, Vögel und ein Schaf um, die in Volieren und Stallungen in der Scheune untergebracht waren. Gewisse Tiere, darunter eine Schildkröte, Hühner und andere Vögel, konnten gerettet werden. 

Auch die Koi-Karpfen im Teich hatten Glück im Unglück: Löschwasser floss in ihr Reich und tötete ein oder zwei Exemplare, wie die Feuerwehr nach dem Brand mitteilte. Glücklicherweise hätten aber die meisten gerettet werden können. Koi gehören zu den teuersten Fischen, die es gibt: Sie können, je nach Zucht und Kreuzung, zwischen wenigen und zigtausenden Franken kosten.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. (mwa/kob)