Region Lenzburg

Es gibt Kampfwahlen in Lenzburg, Schafisheim und Seengen

Wer schafft den Sprung ins Rathaus? In Lenzburg gibts sechs Anwärter.

Wer schafft den Sprung ins Rathaus? In Lenzburg gibts sechs Anwärter.

In drei Gemeinden kommt es zur Kampfwahl: In Lenzburg und in Schafisheim müssen die Bisherigen sich gegen einen neuen Kandidaten durchsetzen. In Seengen stehen den drei Bisherigen sogar drei Neue gegenüber.

In 20 der 24 Gemeinden der Region Lenzburg-Seetal werden am 22. September die Gemeindebehörden der Amtsperiode 2013 bis 2016 gewählt. Jetzt lief die Nominationsfrist ab.

Die Namen der angemeldeten Kandidaten werden den Stimmbürgern mit den Wahlunterlagen zugestellt. Im ersten Wahlgang können jedoch alle Stimmberechtigten gültige Stimmen erhalten.

In vielen Gemeinden sind Ende September sehr ruhige Urnengänge zu erwarten. In den allermeisten Gemeinden hat es für die überall fünfköpfige Exekutive gleich viele offizielle Kandidaten, wie Sitze zur Verfügung stehen.

Dreimal zu viele Kandidaten …

In drei Gemeinden kommt es sicher zu Kampfwahlen, da je sechs Kandidaten offiziell ihre Ambitionen angemeldet haben. In der Stadt Lenzburg und in Schafisheim wird das geschlossen wieder antretende Regierungsquintett von einem Exponenten einer bisher nicht vertretenen Partei herausgefordert.

In Lenzburg tritt Beat Hiller, Präsident der Grünliberalen des Bezirks Lenzburg, als Kampfkandidat an. Er will sich hauptsächlich für nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen einsetzen und hat nach eigenen Angaben keinen der Bisherigen explizit im Visier.

In Schafisheim stellt die FDP mit ihrem Ortsparteipräsidenten Mario Keller den Anspruch, nach vier Jahren Unterbruch in der Gemeindeexekutive vertreten zu sein und Verantwortung zu übernehmen, nachdem man «personell in guter Verfassung» sei und in den Kommissionen als «stärkste Partei» am meisten Vertreter stelle.

In Seengen kandidieren drei Bisherige und drei Neue. Neben dem aktuellen Finanzkommissionspräsidenten Jörg Bruder (FDP) und dem ehemaligen Schulpflegepräsidenten Peter Käser (SVP), die neu in die Dorfregierung aufrücken wollen, belebt der bei Vereinen gut verankerte Patrick Hippele den Wahlkampf.

… viermal zu wenig

In vier Gemeinden konnten bis zum Meldeschluss nicht genügend Kandidaten zur Übernahme des Gemeinderatsamtes motiviert werden. In Beinwil am See, Boniswil, Dürrenäsch und Meisterschwanden wurden je nur vier Personen offiziell nominiert.

Beinwil am See ist zudem die einzige Gemeinde, in der kein Kandidat als Gemeindeammann angemeldet wurde.

Wie in Beinwil am See werden auch in Dürrenäsch, Meisterschwanden, Niederlenz und Seengen ein neuer Gemeindeammann und Vizeammann gesucht, doch dort sind Lösungen vorgespurt.

Fünf Quintette treten wieder an

In fünf Gemeinden wird Konstanz bei diesen Gesamterneuerungswahlen extrem gross geschrieben. In Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Othmarsingen und Staufen kandidieren alle Bisherigen und diese werden nicht durch zusätzliche Kandidaten herausgefordert.

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