Lenzburg/Niederlenz
Erste gemeinsame Jungbürgerfeier im Hammerpark

Die erste gemeinsame Jungbürgerfeier von Lenzburg und Niederlenz hat am Freitag auf gemeinsamem Boden stattgefunden. Die Lehrlinge der Gemeinde Niederlenz halfen mit, den Anlass zu organisieren.

Isabelle Schwab
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Sorgte für Action: Der Rupperswiler BMX-Fahrer Marco Setz. iss

Sorgte für Action: Der Rupperswiler BMX-Fahrer Marco Setz. iss

Isabelle Schwab

Die Jungbürgerfeier beider Ortschaften fand dieses Jahr im Hammerpark statt. Der Skate- und BMX-Park wurde diesen Frühling eröffnet und steht auf Lenzburger wie auch Niederlenzer Boden.

«Als die Lernenden im Frühling mit der Planung der Jungbürgerfeier begonnen haben, war klar, dass die Feier dort stattfinden wird», sagt Christoph Hofstetter, Stadtschreiber von Lenzburg. «Da der Hammerpark zum Teil in Niederlenz liegt, lag es nahe, beide Jungbürgerfeiern zusammen durchzuführen.»

Traditionell wird die Jungbürgerfeier Lenzburg von den KV-Lehrlingen der Stadt organisiert. Dieses Jahr halfen auch die Lehrlinge der Gemeinde Niederlenz mit. Insgesamt sechs junge Erwachsene planten seit Anfang Sommer die Feier. «Eigentlich hatten wir noch viele andere Ideen, wo wir die Jungbürgerfeier machen könnten», verrät Nicola Imhof, Lehrling bei der Gemeinde Niederlenz, «doch wir mussten etwas finden, das allen gefällt. Am Ende hat jetzt alles gepasst.» Tanja Braun, Lernende der Stadt Lenzburg sagt: «Wir haben bei der Planung wertvolle Erfahrungen gemacht, vor allem die Arbeit im Team war lehrreich.»

Passend zum Standort führten ein Skater und ein BMX-Fahrer einige Tricks im Skatepark vor. Auch die Jungbürger waren eingeladen, die Halfpipes auszuprobieren. Der Stadtammann von Lenzburg, Daniel Mosimann, und auch der Gemeindeammann von Niederlenz, Maurice Humard, richteten schliesslich ein paar Worte an die Jugendlichen.

Sie sprachen beide von den Rechten und Pflichten, die man als Erwachsener habe. «Mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung», fasst eine der Jungbürgerinnen zusammen. «Mir ist noch gar nicht klar geworden, dass ich ab jetzt wählen darf», sagt sie, nimmt sich aber vor, ihre Stimme im September auf jeden Fall abzugeben.

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