Boniswil
Entwicklung nur durch Verdichtung möglich

Die Ortsplanungsrevision geht in die öffentliche Auflage. Mehr Bauland kann wegen Auflagen nicht ausgeschieden werden.

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Das Mitteldorf beim Gemeindehaus ist ein mögliches Verdichtungsgebiet.

Das Mitteldorf beim Gemeindehaus ist ein mögliches Verdichtungsgebiet.

Die Gemeindeversammlung hat am 6. Juni 2008 die Nutzungsplanungsrevision gutgeheissen. Auslöser waren hauptsächlich das Fehlen von verfügbarem Bauland und die Verlegung der Seetalbahn mit dem neuen Standort des Bahnhofs.

Als wichtigste Ziele wurden das Erhalten der Standortattraktivität, ein massvolles, insbesondere qualitätsorientiertes Wachstum, die auf die neue Verkehrsführung der Seetalbahn abgestimmte Siedlungsentwicklung und der Schutz der Landschaft und Natur formuliert.

Geplante Einzonungen gestutzt

Die Revision des kantonalen Baugesetzes 2010, die Änderung der kantonalen Verordnung zum Baugesetz 2011 und vor allem die Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes vom 31. März 2013, welche seit einem Jahr in Kraft ist, haben die Randbedingungen für das Planungsverfahren immer wieder geändert.

Die Unterlagen mussten mehrfach revidiert werden. Insbesondere mussten die ursprünglich beabsichtigten Einzonungen von Bauland jedes Mal verkleinert werden. Heute ist die Ausgangslage so, dass nur genau so viel Bauland eingezont werden darf, wie auch ausgezont wird, also flächengleich. Das Baugebiet wird nicht vergrössert.

Vier Anläufe beim Kanton

Die Entwicklung des Dorfes muss mit einer verdichteten Überbauung der Landreserven im bestehenden Baugebiet erfolgen. Solche Möglichkeiten bestehen zum Beispiel in den Gebieten «Mitteldorf», «Ochsen-Mühle» und «Bahnhof-Oberdorf».

Insgesamt viermal musste der Gemeinderat die Planungs-Entwürfe dem Kanton einreichen, bis dieser Ende Januar 2015 endlich seine Genehmigung für die öffentliche Auflage der Unterlagen erteilt hat.

Die Unterlagen können nun im Gemeindehaus bis am 19. Mai eingesehen werden. Am Montag, 11. Mai, stehen von 16 bis 18 Uhr der Ortsplaner und Mitglieder des Gemeinderates für Auskünfte zur Verfügung.

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