Lenzburg

Einwohnerrat wählt Linda Kleiner zur «höchsten Lenzburgerin»

«Ich gelobe es»: Die Mitglieder des Lenzburger Einwohnerrats werden in Pflicht genommen.

«Ich gelobe es»: Die Mitglieder des Lenzburger Einwohnerrats werden in Pflicht genommen.

Linda Kleiner (SP) ist für die nächsten zwei Jahre «höchste Lenzburgerin». Mit 37 von 38 Stimmen wurde die 30-Jährige gestern Abend zur Einwohnerratspräsidentin gewählt.

An der ersten Sitzung des Einwohnerrates der neuen Amtszeit ging es neben der Inpflichtnahme der im letzten November gewählten Volksvertreter in erster Linie darum, die Gremien zu bestellen. Sachentscheide standen keine gestern keine an.

Rein weibliches Präsidium

Erstmals in der 44-jährigen Geschichte steht dem Lenzburger Stadtparlament ein rein weibliches Präsidium vor: Als Nachfolgerin der nun aufs höchste Amt aufgerückten Sozialdemokratin Linda Kleiner wurde die entschuldigt abwesende Marianne Tribaldos von der CVP zur Vizepräsidentin gewählt. Turnusgemäss war eine Vertretung der kleinen Parteien an der Reihe.

In ihrer Antrittsrede unterstrich Linda Kleiner ihren Wunsch nach einer gesunden Diskussionskultur im Rat: «Hier haben verschiedenste Meinungen Platz», zeigte sie sich überzeugt und rief ihre Kollegen, auch die neun neuen Mitglieder, zu kreativen Inputs auf: «Auch querdenkende Äusserungen sind willkommen.»

GPFK-Präsidium bei der EVP

In die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission(GPFK) wurden für die ganze, bis 2017 dauernde Amtsperiode folgende neun Mitglieder gewählt: Tobias Ammann (FDP), Rudolf Baumann (SVP), Lea Grossmann (FDP), Susanne Haeder (SP), Beat Hiller (GLP), Marcel Spörri (EVP), Sabine Sutter (CVP), Brigitte Vogel (SVP), Stefan Zantop (Grüne). Zugunsten der Kontinuität und der Vertretung aller wichtiger Parteien verzichtete hier die SP auf einen zweiten Sitz.

Als Präsident für die nächsten beiden Jahre amtet mit Spörri ein weiterer Exponent der kleinen Parteien. Für den gleichen Zeitraum wurden Sven Ammann (FDP) und die neu gewählte Manuela Enzler (GLP) als Rats-Stimmenzähler bestimmt.

Bei der Wahl ins städtische Wahlbüro für die ganze Amtsperiode wurden alle bisherigen neun Mitglieder bestätigt.

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