Lenzburg
Einwohnerrat sagt Ja zu elektronischer Geschäftsverwaltung

Sprung in die Neuzeit auf der Verwaltung der Stadt Lenzburg: Künftig werden die Dossiers mit einer elektronischen Geschäftsverwaltungslösung (abgekürzt mit dem Begriff «Gever») bearbeitet und abgelegt.

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Blick in den Lenzburger Einwohnerrat.

Blick in den Lenzburger Einwohnerrat.

Pascal Meier

An seiner Sitzung von gestern Abend bewilligte der Einwohnerrat 62 800 Franken als Verpflichtungskredit und 35 000 Franken als jährliche wiederkehrende Kosten für die nächsten fünf Jahre für Anschaffung, Einführung und Betrieb der entsprechenden Software.

Für Sabine Sutter (CVP) als Sprecherin der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission vollzieht die städtische Verwaltung lediglich, was Private und Geschäftsinhaber bereits nahezu flächendeckend eingeführt haben: Die elektronische Geschäftsbearbeitung sei hier jedoch von einer «grösseren Komplexität».

Auf dem Markt gebe es «eine breite Palette von Programmen», mit denen ein «effizienteres Arbeiten» möglich sei, so Sutter. Erschwerend kommt bei der Verwaltung hinzu, dass der Rechtssicherheit und dem Datenschutz hier eine grosse Bedeutung zukommt.

Erste Erfahrungen hat man in einer Versuchsphase seit 2014 gesammelt. Die einhellige Zustimmung wurde sicher auch dadurch erreicht, dass man von den vier vorliegenden Offerten die günstigste ausgewählt hat.

Auch ohne Diskussion und Gegenstimme genehmigte der Rumpf-Einwohnerrat (9 der 40 Mitglieder liessen sich entschuldigen) die Teilrevision der Satzungen des Abwasserverbandes Region Lenzburg und das Gebührenreglement für die Kontrollen der Öl- und Gasfeuerungen. (tf)

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