Kurz vor Silvester stellten Unbekannte verbotenerweise rund eine Tonne Schrott vor dem Brockenhaus Piccolo in Rupperswil ab. Für den 52-jährigen Brockenhausbesitzer Kari Mülhaupt bedeutete das viel Aufwand und teure Entsorgungskosten. Unter dem stinkenden Sperrgut war nichts Verkaufbares. Hans Müller, ein langjähriger Bekannter Mülhaupts, kommentierte gegenüber Tele M1: «Das ist ja furchtbar, was die gemacht haben.» 

Müller und weitere Personen haben Mülhaupt nun Spenden im Wert von rund 300 Franken zukommen lassen. Damit ist sichergestellt, dass der Betreiber des Brockenhauses immerhin keinen finanziellen Verlust erleidet. Für den zeitlichen und persönlichen Aufwand, den er wegen des fremden Gerümpels hatte, erhält er allerdings keine Entschädigung. «Ich finde es wichtig, dass Kari weiss, dass Leute hinter ihm stehen – und wenn so etwas passiert, ihn unterstützen», erzählt Müller Tele M1. 

Kari Mülhaupt sagt, er sei «allen Leuten sehr, sehr dankbar», die ihn unterstützen. «Vor allem Hans, für seine grosse Hilfe», fügt er an. 

Damit solche illegale Entsorgungsaktionen in Zukunft nicht mehr auf seinem Areal stattfinden, hat Mülhaupt nun Videoüberwachungskameras installiert. Im Moment sei «alles gut». «Ich hoffe, das kommt nicht mehr vor.» (cez)

Ohne Abfall ins neue Jahr

Ohne Abfall ins neue Jahr

Unbekannte haben ihren ganzen Müll vor dem Brockenhaus Piccolo in Rapperswil deponiert, statt ihn anständig zu entsorgen.