Rupperswil
Eine Million mehr Aktiensteuern dank Liegenschaftshandel

Einem Liegenschaftsverkauf einer juristischen Person verdankt die Gemeinde mit 2,24 Millionen Franken eine Million mehr Aktiensteuern in der Kasse als die budgetierten 1,24 Millionen.

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Schulhaus Rupperswil

Schulhaus Rupperswil

Peter Siegrist-Bild und Text

Einem Liegenschaftsverkauf einer juristischen Person verdankt die Gemeinde mit 2,24 Millionen Franken eine Million mehr Aktiensteuern in der Kasse als die budgetierten 1,24 Millionen.

Demgegenüber liegen jedoch die eingenommenen Einkommens- und Vermögenssteuern mit 10,6 Millionen um 1,15 Millionen unter den Erwartungen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Begründet wird dies damit, dass die Einwohnerzahl im Rechnungsjahr um 150 Personen tiefer war als angenommen. Bei diesem Ergebnis am meisten ins Gewicht falle jedoch die konsequente Bewirtschaftung der provisorischen Rechnungen im Geschäftsjahr 2014. Diese seien konsequent den aktuellen Verhältnissen angepasst worden sind, sodass die Nachträge im Geschäftsjahr 2015 bescheiden ausfielen. Die Einnahmen an Sondersteuern (Nachsteuern, Vermögensgewinnsteuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern sowie Hundetaxen) betragen zusammen 371 900 Franken, was gegenüber dem Budget einem Mehrertrag von 194 100 Franken entspricht. Gesamthaft betrugen die Mehreinnahmen bei den Steuern 376 300 Franken.

Die Nettoschulden (ohne Spezialfinanzierungen) betragen 4,43 Millionen (Vorjahr 3,42 Millionen). Sie setzen sich ausschliesslich zusammen aus internen Schulden gegenüber den spezialfinanzierten Betrieben, der Ortsbürgergemeinde und dem Abwasserverband Lotten. Die Nettoausgaben der Investitionsrechnung (inklusive spezialfinanzierter Betriebe) betragen 2,57 Millionen (Budget 4,98 Millionen).

Budgetierter Ertrag verdoppelt

Die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde (ohne Spezialfinanzierungen) schliesst bei einem Aufwand von 17,17 Millionen und einem Ertrag von 17,82 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 650 000 Franken ab. Der budgetierte Gewinn von 334 200 Franken wird mit 319 600 Franken fast verdoppelt und dem Eigenkapital zugewiesen.

Ebenfalls positiv schliessen die spezialfinanzierten Betriebe Wasserversorgung, Abfallwirtschaft und Elektrizitätsversorgung ab. Bei der Abwasserbeseitigung hingegen resultiert ein Aufwandüberschuss von 60 700 Franken. Die Ortsbürgergemeinde verzeichnet einen Gewinn von 79 700 Franken, was hauptsächlich auf die Entschädigung aus dem Kiesabbau im Oberbann zurückzuführen ist. Der Bilanzüberschuss beträgt Ende Dezember 6,88 Millionen. In der Waldwirtschaft beträgt der Ertragsüberschuss 77 700 Franken. Der Gewinn wird der Forstreserve zugewiesen, die damit 1,85 Millionen steigt. (az)