Tele M1

Einbruchsprävention
Die Kapo Aargau zeigt, wie man sein Zuhause sichert

Tom Schilling aus Staufen hat sich bei der Einbruchspräventionsberatung der Kantonspolizei Aargau angemeldet. Beim Rundgang durch das Haus wird schnell klar, wo die Schwachstellen liegen. Die Verbesserung dieser Stellen würde aber auch ziemlich ins Geld gehen.

Corinne Bürki, ArgoviaToday
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Bei der Kantonspolizei Aargau kann man sich für eine Einbruchspräventionsberatung anmelden. Genau das Richtige für Tom Schilling aus Staufen. Durch Einbrüche bei seinen Verwandten und weil er und seine Frau keinen Hund mehr haben, hat er sich für die Beratung angemeldet, sagt er zu Tele M1. Der Berater kommt zu Hause vorbei und schaut sich um, kontrolliert Fenster, Kellertüren und macht auf Schwachstellen aufmerksam – für 150 Franken in der Stunde.

Schnell stellt sich heraus, das ein tiefer Griff ins Portemonnaie nötig ist, um allfällige Schwachstellen zu minimieren. «Eine Alarmanlage kostet ungefähr zwischen 3000 und 7000 Franken. Je nachdem wie viele Komponenten man haben will. Und Fenster sind ein sehr teurer Kostenpunkt», so Andreas Conrad von der Kantonspolizei Aargau.

Obwohl man auch im Haus von Tom Schilling vieles verbessern könnte, um die Einbrecher aufzuhalten, so ist auch dem Experten klar, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gibt: «Wenn sie reinkommen wollen, dann kommen sie rein», so das Fazit von Andreas Conrad.