Meisterschwanden
Ein Ski, ein Racletteöfeli und viel Abfall: Meisterschwanden wird müllfrei

280 Schülerinnen und Schüler putzten Meisterschwanden am Clean-up-Day heraus. Die Aktion war ein voller Erfolg: Wie viele Kilo Müll es genau waren, ist nicht klar. Aber es waren drei Container nötig, um all den Abfall wegzuschaffen.

Gabriela Gehrig
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Drei Container Müll haben die Schüler gesammelt.

Drei Container Müll haben die Schüler gesammelt.

Gabriela Gehrig

Schule am Samstag? Diese Zeiten sind lange vorbei. In Meisterschwanden wurde dies aber am Wochenende noch einmal Tatsache: Die 280 Schülerinnen und Schüler aller Stufen verbrachten den letzten Samstag jedoch nicht im Klassenzimmer.

Bewaffnet mit Abfallsäcken und Handschuhen zogen sie bereits um kurz nach 8 Uhr in der Früh los – Clean-up-Day!

Schulleiterin Carmen Pirovano war anfangs etwas skeptisch. Die Organisation des ersten Clean-up-Days, die sie mit drei weiteren Lehrpersonen und dem Gemeindewerkchef Stefan Vatter geleitet hat, lief zwar problemlos.

«Aber ich hatte bei einer ersten Besichtigung der Gebiete schon etwas Angst, dass wir ‹zu wenig› Müll finden und die Schüler vergebens unterwegs sein würden», erklärt Pirovano lachend.

Die Sorge war unbegründet: «Einige Gruppen haben sogar noch mehr Abfallsäcke benötigt, da so viel Güsel herumlag.»

In der Tat: Der Müllberg, den die Schülerinnen und Schüler nach der Aktion auf dem Schulhausplatz in Meisterschwanden auftürmten, konnte sich sehen lassen.

Insbesondere den jüngeren Schülern schien die Aktion Spass gemacht zu haben. Wie um einen Maibaum hüpften sie um den errichteten Müllhaufen herum und waren richtig begeistert darüber, was sie auf Strasse und Wiese so alles gefunden hatten. Einen einzelnen Ski am Seeufer und ein Racletteöfeli waren da zum Beispiel dabei.

Wie viele Kilo Müll es genau waren, ist nicht klar. Aber es waren drei Container nötig, um ihn wieder wegzuschaffen. Und auch der einzelne Ski, der für viele Lacher gesorgt hatte, wurde artgerecht entsorgt.