Brunegg
Ein schmucker Dorfeingang für Brunegg – dank Lindenbänkli

Beim zweiten Anlauf zur Einweihungsfeier des Lindenbänklis am Dorfeingang machte das Wetter mit: Diesmal verzogen sich die Regenwolken rechtzeitig. Nun stehen dem Lindenbänkli erst einmal unruhige Zeiten bevor.

Hanny Dorer
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Wie gut es sich rund um die junge Linde sitzt, probierten die Brunegger an der Einweihungsfeier gleich selber aus.

Wie gut es sich rund um die junge Linde sitzt, probierten die Brunegger an der Einweihungsfeier gleich selber aus.

Hanny Dorer

Eigentlich ist der Platz am westlichen Ausgang der Gemeinde Brunegg, wo früher das Schützenhaus stand, schon seit längerem fertig.

Die achteckige Sitzbank hat schon etlichen Velofahrern zu einer Pause verholfen, die frisch gepflanzte Winterlinde gedeiht prächtig und es fehlte nur noch die offizielle Einweihung.

Das wurde nun am Mittwochabend nachgeholt, und wie in Brunegg üblich, folgte die Bevölkerung der Einladung zahlreich. Ganz traute man dem Wetter nicht, und so wurde vorsichtshalber ein Festzelt aufgestellt.

Während die Erwachsenen die neue Sitzgelegenheit ausprobierten, erkundeten die Kinder das Lindenbänkli auf ihre Art und kletterten flugs über die Lehne ins Innenrund.

Wie es überhaupt zu diesem Bänkli kam, erzählte Gemeinderat Remo Müller: Als das alte Schützenhaus abgebrochen wurde, erhielt der Gemeinderat den Auftrag, den Dorfeingang irgendwie zu verschönern.

«Ein Baum mit einem Bänkli rundherum wäre doch schön»: Diese Idee fand Anklang, und man entschloss sich für eine Winterlinde und eine achteckige Sitzbank. Allerdings fand man nichts Passendes. «Ein gewöhnliches Bänkli ab Stange hätte ja keinen Bezug zur Gemeinde», sagte Müller.

Die Rettung kam schliesslich vom Feuerwehrverein. Dieser hatte nicht nur die nötigen Spezialisten und das Know-how, sondern stellte auch die Arbeitskräfte zur Verfügung. «Insgesamt 119 Stunden Fronarbeit leistete der Feuerwehrverein. Da kann man nur sagen: Chapeau», lobte der Gemeinderat.

Weitere Arbeiten stehen bevor

Noch steht dem Lindenbänkli eine lärmige Phase bevor: die Neugestaltung der Kreuzung. Nachdem der Übergang für die Velofahrer sicherer gemacht wurde, soll nun das Vortrittsrecht geändert werden.

So wird die Hauptstrasse nicht mehr von Othmarsingen nach Brunegg hineinführen, sondern von Othmarsingen in Richtung Möriken. Das Vortrittsrecht von Brunegg her wird aufgehoben. Dazu sind einige bauliche Anpassungen an den Strassen nötig.

Von der Feier zur Gmeind

Kaum war das Lindenbänkli eingeweiht, stand bereits der nächste Dorfanlass auf dem Programm: die Gemeindeversammlung. Die meisten begaben sich direkt von der Feier in die Mehrzweckhalle, wo sie unter anderem 53 000 Franken für die Erweiterung der Strassenbeleuchtung im Gebiet Alte Mägenwilerstrasse/Ausserdorfstrasse bewilligten.

Auch die übrigen Geschäfte wurden von der Versammlung gutgeheissen. Von den 454 Stimmberechtigten waren 67 anwesend.

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