Möriken-Wildegg
Ein Baugesuch, das Bierfreunden schmeckt: Projekt für Mälzerei liegt auf

In Möriken-Wildegg liegt seit gestern das Projekt für eine Mälzerei öffentlich auf.

Merken
Drucken
Teilen
Der Schuppen und das Haus müssen einer Halle weichen.

Der Schuppen und das Haus müssen einer Halle weichen.

uhg

Die Profilstangen standen zwar gestern Mittag noch nicht, aber das Baugesuch lag bereits auf: An der Hardstrasse 3, bei der Zementfabrik in Wildegg unmittelbar nördlich der Bahnlinie, soll eine Mälzerei entstehen. Dort, wo jetzt noch ein altes, leeres Wohngebäude und ein Schuppen stehen. «Die Anlage wird per Anfang September 2021 in Betrieb genommen», hatte Initiant Christoph Nyfeler in der AZ vom 22. Dezember erklärt. Dank guter Vorarbeit könne die Halle in rund zehn Arbeitstagen errichtet werden. Es handelt sich um eine Holzkonstruktion. Die Halle wird 9,1 Meter hoch und bekommt ein Flachdach.

Gemäss Angaben auf der Baugesuchsmappe wird mit Baukosten von 2,3 Millionen Franken gerechnet (inklusive 130000 Franken Umgebungsarbeit). Es wird vier Parkplätze für Personenwagen und einen für Lastwagen geben. Auf der Ostseite des Gebäudes. In der Mälzerei werden laut Baugesuch ein Festangestellter und ein Teilzeitmitarbeiter beschäftigt sein.

Das vorgereinigte Korn (in der Regel Braugerste) wird mittels Lastwagen in die Mälzerei geliefert und in den ostseitig platzierten Silos eingelagert. Pro Woche sollen laut den Baugesuchsunterlagen 25 Tonnen Malz erzeugt werden. Dieser wird in der Halle mittels Paletten auf den Lastwagen verladen. Für den An- und Abtransport sind pro Woche zwei bis vier Lastwagenfahrten nötig. Soweit aus dem Baugesuch ersichtlich, verursacht die Mälzerei kaum Emissionen. (uhg)