Lenzburg
Effizientere Verwaltung mit der elektronischen Aktenführung «Gever»

Die Geschäfte der Stadt Lenzburg sollen künftig elektronisch verwaltet werden. Der Einwohnerrat entscheidet am Donnerstag darüber.

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Blick in den Lenzburger Einwohnerrat. (Archiv)

Blick in den Lenzburger Einwohnerrat. (Archiv)

Pascal Meier

«Gever» ist ein neues Zauberwort. Laut Wikipedia dient die Abkürzung für «GEschäftsVERwaltung» in der Schweiz «als Sammelbegriff für die elektronische Aktenführung vor allem in der öffentlichen Verwaltung und gilt als eine der Grundlagen für E-Government».

In Lenzburg wurden im letztem Jahr Vorarbeiten für die Beschaffung einer elektronischen «Gever»-Lösung gestartet. Nun soll sie definitiv eingeführt werden. Dazu braucht es einmalige Investitionen in der Höhe von rund 63 000 Franken und in den fünf Folgejahren Kosten von je 35 000 Franken.

Doppelspurigkeiten eliminieren

In seiner Vorlage schreibt der Stadtrat, dass mit der neuen Lösung «die Kundenfreundlichkeit der Stadtverwaltung verbessert» wird. Die Kooperation der Abteilungen (Hauptanwender sind die Stadtkanzlei, das Stadtbauamt und der Stadtrat) werde «effizienter und intensiver». Für Lenzburg mit seiner dezentral in verschiedenen Liegenschaften untergebrachten Verwaltung biete die elektronische Dossierbearbeitung zusätzliches Potenzial.

Mit den genau festgelegten Zugriffsmöglichkeiten auf die zentral abgespeicherten Akten könnten Doppelspurigkeiten etwa bei der Ablage vermieden werden. Lenzburg, so die Vorlage, betrete mit «Gever» kein Neuland; die gewählte Lösung habe sich bei andern Gemeinden schon bewährt. (tf)

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