Seetal

Drei Events – das Publikum kam in Scharen

Gianin Müller, Pressechef Hallwilerseelauf: «Wohl zwischen 25 000 und 30 000 Zuschauer säumten die Laufstrecke rund um den Hallwilersee.»

Gianin Müller, Pressechef Hallwilerseelauf: «Wohl zwischen 25 000 und 30 000 Zuschauer säumten die Laufstrecke rund um den Hallwilersee.»

Sega, Mosttage und der Hallwilerseelauf haben die Region am vergangenen Wochenende stark gefordert – Veranstalter und Polizei ziehen eine positive Bilanz.

Das Seetal hatte am Wochenende gleichzeitig drei Grossveranstaltungen zu bewältigen: Scharenweise strömten die Leute nach Seengen an die Gewerbeausstellung (Sega), ins Schloss Hallwil an die Mosttage und am Samstag an den Hallwilerseelauf (mit einem neuen Rekord von 7850 Klassierten) mit Hauptstart und Ziel in Beinwil am See.

Die Veranstalter sind nach Abschluss rundum zufrieden: «Sehr gut besucht», sagt Sega-OK Präsident Eli Wengenmeier ohne konkrete Besucherzahlen der Gewerbeausstellung nennen zu wollen. Diese seien kaum bezifferbar, doch nimmt er an, dass sie im fünfstelligen Bereich liegen. Edith von Arx von Museum Aargau zeigt sich vom Ergebnis der Mosttage überwältigt. «Es hatte unglaublich viele Leute im Schloss Hallwil.» Tatsächlich verzeichnet der Traditionsanlass mit rund 6000 Besuchern an den beiden Tagen eine Steigerung von rund einem Viertel gegenüber den vergangenen Jahren. Auch der Hallwilerseelauf erfreut sich zunehmender Beliebtheit. «Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Laufteilnehmer zwei bis drei Personen mitbrachte, dürften wohl 25 000 bis 30 000 Zuschauer die Laufstrecke um den Hallwilersee gesäumt haben», bilanziert Pressechef Gianin Müller.

Die drei Verantwortlichen sind sich einig: Die Anlässe haben sich nicht konkurrenziert, sondern eher zu Synergien geführt – vor allem bei Sega und Mosttagen. Es seien viele Leute von einem zum andern Ort gelaufen, weiss von Arx.

Rundum zufriedene Gesichter gibt es auch bei der Regionalpolizei. Der zusätzliche Verkehr habe zu keiner Zeit zu namhaften Behinderungen auf der Strasse geführt, sagt sie. Die Veranstalter hatten ihre Parkplätze gut signalisiert. Das Park and Ride-System des Hallwilersee-Laufs mit Shuttle-Bussen, die in kurzen Intervallen Personen von den Parkings in Menziken und Reinach ins Startgelände fuhren, habe sich bestens bewährt, heisst es bei der Repol aargauSüd. Auch sonst waren keine nennenswerten Vorfälle zu verzeichnen. Einzig dies: Gegen das anhaltende Brummen des Helikopters, der an der Sega bewilligte Rundflüge durchführte, war laut Markus Basler von der Repol Lenzburg eine Beschwerde eingegangen. «Von einer Person, die von der Veranstaltung Kenntnis hatte.»

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