Asyl-Notlage

Die Zivilschutzanlagen in Birmenstorf, Windisch und Lenzburg werden vorsorglich ausgerüstet

Bald könnten Zivilschutzanlagen für Flüchtlinge gebraucht werden. key

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Der Kanton bereitet sich auf eine mögliche Asyl-Notlage vor. Die Schutzanlagen in Birmenstorf, Windisch und Lenzburg werden vorsorglich für die Unterbringung von Asylsuchenen ausgerüstet. Dies ist das Resultat der im Herbst begonnen Evaluation der Zivilschutzanlagen im Kanton.

Der Kanton Aargau will auf eine mögliche Asyl-Notlage vorbereitet sein. Drei unterirdische Schutzanlagen in Birmenstorf, Windisch und Lenzburg werden vorsorglich für die Unterbringung von Asylsuchenden ausgerüstet.

Die Aargauer Regierung hatte den Kantonalen Führungsstab im vergangenen Herbst beauftragt, für eine allfällige ausserordentliche Lage im Asylwesen vorsorglich eine Eventualplanung zu erstellen. Kantonsweit wurden in Zusammenarbeit mit den regionalen Führungsorganen Schutzanlagen evaluiert.

Drei dieser Anlagen, die sich aufgrund der Kriterien am besten eignen, sollen nun vorsorglich aus- respektive aufgerüstet werden, damit sie in einer Notlage ohne Verzug bezogen werden können. Derzeit würden mit den drei betroffenen Gemeinden die Modalitäten besprochen, teilte der kantonale Führungsstab am Dienstag mit.

Die Kosten für die Umrüstung trägt der Kanton. In den Gemeinden Birmenstorf, Windisch und Lenzburg soll im April auf Wunsch der Gemeindebehörden je eine Informationsveranstaltung stattfinden.

Derzeit besteht im Aargau keine Asyl-Notlage. Die Verhältnisse bei der Unterbringung von Asylsuchenden seien zwar angespannt, jedoch genügten die momentan zur Verfügung stehenden Plätze, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Staatssekretariat für Migration gehe davon aus, dass für 2016 Asylgesuchszahlen in mindestens derselben Grössenordnung wie 2015 zu erwarten seien. (sda)

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