Ammerswil

«Die Wasserleitung unter der Strasse ist unsere Lebensader»

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2,2 Mio. Franken für Netzwasserleitungen und Kanalisation kommen am Freitag an die Gmeind. Für Gemeindeammann Hanspeter Gehrig hat die Sanierung Priorität.

«Die Wasserleitung unter der Hauptstrasse ist unsere Lebensader», sagt Gemeindeammann Hanspeter Gehrig. Nun sind diese Leitungen, welche die Wasserversorgung auch im nördlichen und östlichen Teil des Dorfes sicherstellen, in den vergangenen Jahren immer wieder geborsten.

Die Stimmbürger haben sich an der Gemeindeversammlung vom kommenden Freitag gleich zweimal mit dem Ersatz «ungenügender Netzwasserleitungen», wie es im Antrag des Gemeinderates heisst, zu befassen.

Gesamthaft geht es um 1 Million Franken, dies in Tranchen von 400 000 für «Los 2» vom Dorfplatz bis zum Restaurant Al Prato und 600 000 Franken für «Los 3» vom Restaurant Al Prato bis zum Dorfausgang in Richtung Lenzburg.

Der Gemeindeammann führt die Häufigkeit der Wasserleitungsbrüche unter anderem auf den Strassenbelag aus den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück. Dieser vermag den heutigen Belastungen des Schwerverkehrs längst nicht mehr zu genügen, was sich negativ auf die unter der Hauptstrasse liegenden Leitungen auswirkte. Aus diesem Grund werden die Netzwasserleitungen nun auf einer Gesamtlänge von rund 680 Metern ersetzt.

Zeitgleich mit Strassensanierung

Zugleich muss auf einzelnen Abschnitten zwischen dem Dorfplatz und dem Restaurant Al Prato die Kanalisation erweitert werden. Dies, nachdem festgestellt wurde, dass die Entwässerung auf diesem Perimeter teilweise überlastet ist. Der Kreditantrag an die Gemeindeversammlung beläuft sich auf 1,2 Millionen Franken. Darin enthalten sind 10 000 Franken für den Brunnen «Strübistrasse 2», für den eine separate Leitung zur bestehenden Sauberwasserleitung erstellt werden muss. Sowohl der Ersatz der Wasserleitungen wie auch die Anpassung der Kanalisation werden zeitlich auf das Projekt «Strübibach» wie auch auf die anstehende Sanierung der Hauptstrasse durch den Kanton abgestimmt.

Die neuen Leitungen werden aus den gut bestückten Eigenwirtschaftsbetrieben finanziert und daher die Rechnung der Einwohnergemeinde nicht belasten, sagt Gemeindeammann Gehrig.

Für den ersten Projektabschnitt hat die Einwohnergemeinde an der Sommergmeind letztes Jahr einen Baukredit von 820 000 Franken für «Los 1», (Strecke Dintikerstrasse bis Teuftelstrasse) gesprochen. Baubeginn ist im Sommer 2014.

Einbürgerung von sechs Personen

Es liegen Anträge um Aufnahme in das Gemeindebürgerrecht von Ammerswil von einer fünfköpfigen Familie aus Serbien und einem tschechischen Staatsangehörigen vor, die ebenfalls für die Gmeind am 23. Mai traktandiert sind.

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