Notfallkonzept
Die Sicherheit auf Schloss Lenzburg wird erhöht

Der Wendeplatz beim Hintereingang des Schlosses wird um 40 Quadratmeter vergrössert.

Pascal Meier
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Der Wendeplatz hinter dem Schloss Lenzburg.

Der Wendeplatz hinter dem Schloss Lenzburg.

Pascal Meier

Beim Schloss Lenzburg fahren voraussichtlich im Februar Baumaschinen auf. Der Wendeplatz hinter dem Schloss wird vergrössert, damit die Feuerwehr mit ihrer Autodrehleiter die Bastion des Rosengartens mit dem Schlosscafé besser erreichen kann. «Wir können so im Ernstfall schneller intervenieren», sagte Regio-Feuerwehr-Kommandant Roger Strebel im vergangenen Herbst der az. Damals lag das Baugesuch auf.

Der grössere Wendeplatz verbessert die Sicherheit auf Schloss Lenzburg. Denn das historische Bauwerk ist nur über zwei Zugänge erreichbar: den Haupteingang mit der Zugbrücke und den Alternativeingang von der Rückseite des Schlosses per Lift direkt in den Innenhof. Es gibt Notfallkonzepte für den Ernstfall, die Rettungskräfte wären bei diesen Rahmenbedingungen jedoch gefordert.

So kann heute die Autodrehleiter nicht nahe genug an die Schlossmauer herangefahren, nur mühsam positioniert und nicht gewendet werden. Zudem bleibt neben der Autodrehleiter kaum Platz für weitere Einsatzfahrzeuge und die Mannschaft. Die Vergrösserung des Wendeplatzes um rund 40 Quadratmeter entschärft deshalb diese Situation. Gleichzeitig wird die alte Treppe zu Fussweg und Feuerstelle verschoben und ersetzt.

Am Projekt sind nebst der Regio Feuerwehr die Stiftung Schloss Lenzburg und die Denkmalpflege beteiligt. Die Kosten belaufen sich auf rund 50 000 Franken. Läuft alles nach Plan, sollen die Bauarbeiten im März abgeschlossen sein, also noch vor Eröffnung der Schloss-Saison am 1. April.