Möriken-Wildegg

Die Sicherheit auf der Kantonsstrasse soll erhöht werden

Anschauungsmaterial: Strasse und Gemeindesaalboden sollen saniert werden.

Am MöWi-Samstag informierte der Gemeinderat von Möriken-Wildegg über zwei geplante Sanierungsprojekte.

Der Abschnitt der Kantonsstrasse in Möriken, der vom Schulhaus zur Dorfmitte führt, hat seine besten Tage gesehen. Der Belag befindet sich in angeschlagenem Zustand, ebenfalls müssen die verschiedenen Leitungen unter der Strasse erneuert werden.

Unter diesen Voraussetzungen haben der kantonale Kreisingenieur und der Gemeinderat die Ausarbeitung eines Sanierungsprojekts in Auftrag gegeben, das die Strasse auch gleich verkehrstechnisch auffrischt und diesbezüglich geänderten Anforderungen Rechnung trägt.

An der Informationsveranstaltung MöWi-Samstag im Gemeindesaal stellten Kreisingenieur Giuliano Sabato und Projektleiter Roman Schenker vom Ingenieurbüro Scheidegger und Partner nun der interessierten Bevölkerung das Sanierungsprojekt vor.

«Ziel der Sanierung ist es, die Verkehrssicherheit, die vor allem für die Fussgänger auf der Unteräsch- und der Dorfstrasse nicht überall optimal ist, zu erhöhen und gleichzeitig das Dorfbild nicht zu stark zu verändern», sagte Kreisingenieur Sabato.

Als sowohl optisch als auch verkehrstechnisch bemerkbarste Massnahme ist der Bau eines überfahrbaren Kreisels von 20 Meter Durchmesser beim Strassenknoten Unteräschstrasse – Niederlenzerstrasse in der Nähe des Volg-Ladens.

Des Weiteren sollen die Fahrbahn auf der Unteräschstrasse reduziert und der neu durchgehende Gehweg verbreitert werden. Auf dem gesamten zu sanierenden Strassenabschnitt werden lärmoptimierte Beläge eingebaut.

Gmeind wird über Strassen- und Gemeindesaalsanierung befinden

Weitere Baumassnahmen beinhalten etwa die Versetzung des Brunnens am Ende der Niederlenzerstrasse und eine gepflasterte Gehwegüberfahrt an der Mündung Lehmgrube in die Dorfstrasse.

«Wenn es mit dem weiteren Projektverfahren gut vorangeht», so meinte der Kreisingenieur, «können die Bauarbeiten allenfalls bereits 2021 beginnen.» Die Bevölkerung wird an der Gemeindeversammlung vom 25. November über den Kredit zur Strassensanierung abstimmen.

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 3,1 Millionen Franken, wobei die Gemeinde knapp 1,5 Millionen Franken aufzuwenden hat.

Ebenfalls an der kommenden Gemeindeversammlung können die Stimmbürger von Möriken-Widegg über einen Kredit zur Sanierung des Gemeindesaals entscheiden. Am MöWi-Samstag stellte Markus Schärer von der fsp Architekten AG die geplanten Massnahmen vor.

So soll etwa der rund 60-jährige Saalboden erneuert werden. «Wobei wir wieder einen Eichenholzboden einbauen wollen. An der Grundkonstruktion wird also nichts geändert», erklärte Schärer. Ersetzt werden soll weiter die Möblierung des Saals, erneuert werden unter anderem die Lüftungsanlage und die gesamte Bühnentechnik.

«Ziel ist es, dass die Kosten für die Sanierung unter einer Million Franken bleiben», sagte Gemeindeammann Hans-Jürg Reinhart. «Die Baumassnahmen werden in mehreren Etappen erfolgen.»

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