Beim Transfer vom Rollstuhl auf den Relaxsessel sei ihr Mann auf den Boden gerutscht. «Für mich und unsere Tochter war es ein Ding der Unmöglichkeit, den schweren und von der Multiplen Sklerose versteiften Mann vom Boden auf den Sessel zu bringen», berichtet sie von ihrer verzwickten Situation.

«Es war Nachmittag und alle unsere lieben und hilfsbereiten Nachbarn waren nicht erreichbar», schildert Mary Geiger weiter. Sie habe sich nicht mehr anders zu helfen gewusst als sich an die Feuerwehr zu wenden. Diese leitete den Hilferuf an die örtliche Polizei weiter.

«Keine fünf Minuten nach dem Telefonat haben zwei uniformierte Beamte an der Tür geklingelt. Die beiden haben meinen Mann rasch und gekonnt aus seiner misslichen Lage befreit.»

Mary Geiger konnte wieder aufatmen. «Die Polizisten waren – in einem aussergewöhnlichen Einsatz – unsere Retter in der Not», gibt sie ihrer Begeisterung und tiefen Dankbarkeit für den unkonventionellen Einsatz der Beamten Ausdruck. (do)