Familientragödie
«Die Frau schrie: ‹Mein Mann hat unsere Tochter getötet›»

In Niederlenz kam es am Sonntagabend zu einer Familientragödie: Ein vierjähriges Mädchen ist tot, der Vater schwer verletzt, die Mutter leicht verletzt. Als Täter verdächtigt wird der Vater.

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Als die Rettungskräfte am Sonntagabend beim Zweifamilienhaus eintrafen, war das Mädchen bereits verstorben.
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Das Kind weist Stichverletzungen auf, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montag mitteilte.
Das Motiv und die Tatumstände sind Gegenstand einer Untersuchung.
Die Kantonspolizei geht von einem Familiendrama aus.
Es werde nicht nach Drittpersonen gefahndet, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser auf Anfrage.
Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei war am Sonntag kurz vor 21.30 Uhr der Hilferuf eines Anwohners des Zweifamilienhauses in Niederlenz eingegangen.
Sofort rückten mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei sowie eine Ambulanz an den Tatort.
Zur Klärung der genauen Tatumstände und des Motivs eröffnete die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eine Untersuchung.
Die Polizei sucht den Tatort ab.
Das Mädchen war beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits verstorben.
Die Eltern wurden verletzt aufgefunden.
Ein Anwohner alarmierte gegen 21.30 Uhr die Polizei.
In Niederlenz kam es zu einer Familientragödie

Als die Rettungskräfte am Sonntagabend beim Zweifamilienhaus eintrafen, war das Mädchen bereits verstorben.

Keystone

Später habe er gesehen, wie der Mann von den Einsatzkräften aus dem Haus getragen wurde. Dabei hätten ihm zwei grosse Küchenmesser im Bauch gesteckt, so Karadaghi.

Über die Familie sagten mehrere Nachbarn, dass sie eher zurückgezogen lebte. Bei gelegentlichen Quartierfesten seien sie nie dabei gewesen. Die 4-jährige Tochter Raquel sei das einzige Kind gewesen.

Gegen 21.30 Uhr ging bei der Polizei Kanton Aargau ein Notruf eines Anwohners ein. Als die Polizisten beim Doppeleinfamilienhaus in Niederlenz eintrafen, stiessen sie auf eine leicht verletzte 43-jährige Schweizerin und ihren schwerverletzten 44-jährigen Ehemann. Für ihr 4-jähriges Kind Raquel kam jede Hilfe zu spät. Das Mädchen war beim Eintreffen der Ambulanz bereits verstorben.

Nach ersten Informationen weist das Kind Stichverletzungen auf, wie die Kantonspolizei Aargau heute mitteilt. Über den Hergang der Tat ist bislang noch nichts bekannt. Von einer externen Täterschaft wird aber nicht ausgegangen, wie Bernhard Graser von der Kapo auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Graser: «Man kann es relativ gut eingrenzen auf die Familie.»

Mit der leicht verletzten Frau konnte eine erste Befragung gemacht werden. Der schwer verletzte Mann dagegen liegt im Spital und war bis Montagabend noch nicht einvernahmefähig, wie Tele M1 berichtet.

Die Familie sei der Polizei in der Vergangenheit nicht aufgefallen, heisst es in einer Medienmitteilung. (rhe/sda)

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