Lenzburg
Die dritte Staatsanwältin wird Lenzburg definitiv noch dieses Jahr verlassen

Nach der «Büsi»-Staatsanwältin Christina Zumsteg und einer Kollegin wechselt nun auch eine dritte Strafverfolgerin die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau. Wann genau sie geht, steht noch nicht fest. Sie dürfte aber dieses Jahr gehen.

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Hinter dieser Fassade soll das Betriebsklima schlecht sein.

Hinter dieser Fassade soll das Betriebsklima schlecht sein.

Toni Widmer

Die regionale Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau wird wegen interner Querelen (die az berichtete) eine dritte Staatsanwältin verlieren.

Die bis Ende März krankgeschriebene Mitarbeiterin könne «im Verlauf des Jahres» in eine andere Staatsanwaltschafts-Region wechseln, teilt das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) auf Anfrage mit.

Momentan beziehe sie noch Ferien und arbeite danach eine «zumutbare» Zeit lang in Lenzburg weiter.

Das DVI kommt damit dem dritten Versetzungsbegehren innert weniger Monate nach.

Drei Frauen liegen im Clinch mit ihrer (ehemaligen) Chefin Barbara Loppacher, im Fall der als «Büsi»-Staatsanwältin bekannten Christina Zumsteg könnte es zu einer personalrechtlichen Klage vor Gericht kommen.

Das DVI hat einen externen Krisenberater zugezogen, die grossrätliche Sicherheitskommission will sich noch im April über dessen Analyse ins Bild setzen lassen. (trö)