Entsetztes Quietschen und aufgeregte Rufe, als der erste Donnerschlag auf dem Sager-Areal widerhallt. Der Wind fegte am Freitag nur so über das Areal und riss einige der Absperrungen mit. Helfer und Partygänger haben aber blitzschnell reagiert. Mit vereinten Kräften hielten sie die mit Plastikfolie abgedeckten Metallgitter fest und rissen die Folie ab. Auch die mit Luft gefüllten Werbefiguren wurden sofort abgebaut.

Zu Schaden gekommen ist niemand. «Die Leute waren nie in Gefahr», sagt OK-Präsident Fabian Stalder. «Wir haben schnell reagiert und auch die Festzelte noch zusätzlich fixiert.» Durch das widrige Wetter blieb es am ersten Abend bei 2500 Besuchern. Diejenigen, die da waren, liessen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sogar der Pool wurde eingeweiht.

Rollator und Minirock

Die Summer-X-Party begann ganz klein, mit 800 Besuchern, am Jugendfest Dürrenäsch. Fabian Stalder führte dort vor mehr als sieben Jahren mit Freunden eine Bar. Durch deren Erfolg bestätigt, wollten sie dann jedes Jahr eine Feier organisieren. «Es ging darum, etwas für das Dorfleben zu tun», sagt Stalder. Darum sei an der Summer-X-Party auch jeder willkommen. «Wir haben Teenager, aber auch Leute mit Rollator, die fast jedes Jahr hierher kommen.» Seit 2008 Jahren ist die Party stetig gewachsen. 2013 verzeichnete sie mit 8000 Personen einen Besucherrekord.

Am Freitag dominierten Teenager die Partyszene. In Verbindung mit dem Alkohol, der ausgeschüttet wird, werden da auch kritische Stimmen laut. Doch: «Unserer Erfahrung nach sind es meist die Mittzwanziger, die im Sanitätszelt landen», sagt Stalder. Ausserdem würden die unter 18-Jährigen mit entsprechenden Bändeln markiert. An diesem Wochenende gab es kaum Probleme. «Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen haben sich gelohnt», sagt Stalder. 50 Sicherheitsleute, von Feuerwehr, Security und Sanität, waren anwesend. «Es gab wesentlich weniger Zwischenfälle als noch im Vorjahr», sagt Stalder.