Schafisheim

Der Volg in Schafisheim hat plötzlich nur noch halb so viele Kunden

Der Volg an der Seetalstrasse in Schafisheim leidet unter der vierwöchigen Strassensperre. Für treue Kunden und Strassenarbeiter gibt es in dieser Zeit günstiger Kaffee und Gipfeli.

Der Volg an der Seetalstrasse in Schafisheim leidet unter der vierwöchigen Strassensperre. Für treue Kunden und Strassenarbeiter gibt es in dieser Zeit günstiger Kaffee und Gipfeli.

Seit letzter Woche ist die Seetalstrasse von Seon nach Schafisheim wegen Belagsarbeiten vollständig gesperrt. Der Schafisheimer Volg spürt die Bauarbeiten schmerzlich. Statt um die 600 Kunden am Tag kommen zurzeit nur etwa 350 in den Laden.

Noch bis zum 10. August müssen Autofahrer vom Autobahnanschluss Hunzenschwil ins Seetal die Umleitung über Lenzburg oder durchs Wynental nehmen.

Der Volg Frischmarkt in Schafisheim ist in dieser Zeit nur von der Kreuzung Schoren oder von Staufen aus erreichbar. Geschäftsführerin Martina Wey spürt bereits eine deutliche Einbusse an Kunden: «Normalerweise haben wir um die 600 Kunden täglich, momentan sind es nur etwa 350. Der Durchgangsverkehr von der Autobahn ins Seetal fehlt einfach.»

Statt den Laden dicht zu machen, bieten Wey und ihre Kolleginnen den Kunden und Strassenarbeitern während der Bauzeit günstigen Kaffee und Gipfeli an. Und statt die Öffnungszeiten zu reduzieren, ist der Volg wie üblich jeden Tag von 6 bis 21 Uhr geöffnet.

«Wir haben die verlängerten Öffnungszeiten vor elf Jahren eingeführt und haben seither nur positive Rückmeldungen. Wir leben von den Pendlern ins Seetal und diese schätzen es sehr, wenn sie am frühen Morgen oder am Abend auf dem Heimweg bei uns einkaufen können.»

Trotz Strassensperrung und Sommerferien ist der Volg wie üblich offen. Irgendwo müssen die Umsatzeinbussen aber eingespart werden. Das geht zulasten der Personalkosten.

Martina Wey ist dennoch zuversichtlich: «Wir hoffen, dass die Bauarbeiten schneller vorankommen. Und natürlich hoffen wir auch, dass die Leute nach den Ferien wieder zu uns kommen. Wir können im Moment nichts anderes machen, als abwarten — immer nur jammern kann man auch nicht.»

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