Lenzburg
Der Schlossweg ist wieder gefahrlos begehbar

Gerade rechtzeitig zum Jugendfest präsentiert sich das Wahrzeichen in neuem Glanz: Die Mauersanierung ist fertig und der Schlossweg wieder passierbar.

Fritz Thut
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Bauleiter Rainer Kaufmann und Schloss-Lenzburg-Geschäftsführer Peter Jud vor der sanierten Mauer unterhalb der Fahnenburg.

Bauleiter Rainer Kaufmann und Schloss-Lenzburg-Geschäftsführer Peter Jud vor der sanierten Mauer unterhalb der Fahnenburg.

Fritz Thut

Nachdem 2012 und 2013 lose Steine den Schlosshügel heruntergepurzelt waren, zogen die Verantwortlichen die Notbremse: Die Mauer wurde einer umfassenden Sanierung unterzogen. Vor zwei Jahren wurde das Schloss eingerüstet und der Schlossweg aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Nun sind die Arbeiten fertig und der Rundweg am Fusse der Schloss-Aussenmauer kann wieder gefahrlos passiert werden. «Die Schlussabnahme ist erfolgt», konnte Rainer Kaufmann vom Ingenieurbüro Kaufmann und Partner AG als örtlicher Bauleiter gestern verkünden: «Die Sicherheit kann wieder gewährleistet werden.» In Zusammenarbeit mit Kantonsarchäologie und Denkmalpflege wurden Mauern und Felspartien umfassend gesichert, indem beispielsweise die Wasserläufe gezielt kanalisiert wurden.

Ein neuer Verweilplatz

Besonders markant präsentieren sich die Massnahmen unterhalb der Fahnenburg. Hier wurde alles organische Material (Bäume, Sträucher und Rasenabfälle vom Schlosshof, die früher über die Mauer entsorgt wurden) entfernt. «Hier ist ein schöner Verweilplatz entstanden», so Schlosswart Peter Jud.

Die nun abgeschlossenen Sanierungsarbeiten umfassen nicht nur die Südwest-, sondern auch die Nordwestmauern. «Wir haben etwa 35 Prozent mehr gemacht als ursprünglich geplant», so Kaufmann. Der Kostenrahmen von 1,3 Millionen Franken kann trotzdem eingehalten werden. Dank dem hohen Arbeitstempo konnten Mietkosten des riesigen Baugerüstes von 440 000 auf 140 000 Franken reduziert werden.