Meisterschwanden
Der neue Dorfplatz hat die Festpremiere überstanden

Mit einem dreitägigen Dorffest wurde der Nicolas-Hayek-Platz im Dorfzentrum offiziell eingeweiht. Eine grosse Delegation aus der französischen Partnergemeinde war mit dabei.

Fritz Thut
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Beim Sponsorenlauf zugunsten der neuen Kita hatten die Kinder viele Hindernisse zu bewältigen.
Die Namensschildchen für die Mitglieder der Familie Hayek lagen beim Empfangsdesk bereit.
Jean-Michel Maurice, Präsident des Jumelage-Komitees von Saint-Claude de Diray, zusammen mit seinem Meisterschwander Amtskollegen Dölf Engeli.
Blick in die geschmückte Festhütte.
Das Kinderschminken war eine der Attraktionen am Meisterschwander Dorffest.
Zur Unterhaltung der Kleinsten gab es auf dem Dorfplatz ein Karussell.

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«Wir wären vorbereitet gewesen», sagte Gemeindepräsident Ueli Haller und deutete auf die Namensschildchen für Marianne, Nayla und Georges Nicolas Hayek beim Empfangsdesk des Ehrengäste-Apéros. Doch die Mitglieder der Unternehmerfamilie mussten sich wegen eines Auslandaufenthalts bei der feierlichen Einweihung des Nicolas-Hayek-Platzes im neuen Meisterschwander Dorfzentrum entschuldigen lassen.

Nach Nicolas G. Hayek, dem 2010 verstorbenen Ehrenbürger der Gemeinde, ist der Platz in der neuen Zentrumsüberbauung benannt, der übers Wochenende mit einem dreitägigen Dorffest seine Feuertaufe und erste Belastungsprobe überstanden hat.

Die Festhütte war schon am Freitag gut gefüllt, als Jessica Ming und das Duo History aufspielten. Der Samstag-Mittag gehörte mehrheitlich den Kleinen. Karussell und Kinderschminken waren Anziehungspunkte. Zudem war der Ehrgeiz beim Sponsorenlauf für die neue Kita angestachelt. Diese Einrichtung oberhalb der Hypi-Filiale soll das Dorfzentrum ab September weiter beleben.

50 Gäste aus Frankreich

Darüber freut sich Gemeindepräsident Haller, der in seiner abendliche Festansprache einräumte, dass der Nicalos-Hayek-Platz und die umliegenden Gebäude der Zentrumüberbauung noch weiteres Belebungspotenzial aufweisen: «Wir haben hier etwas Einmaliges zu feiern: Meisterschwanden hatte noch nie ein Zentrum, doch jetzt ist es soweit.»

Gemeindeverwaltung, Grossverteiler, Bankfiliale, Apotheke hätte sich schon «gut eingelebt», doch bis zur vollständigen Belegung von Wohnungen und Gewerbeflächen brauche es noch Zeit. Gerade solche Feste dienen auch der Belebung: «Was wäre ein Dorf ohne Dorfleben?» Dazu brauche es gesunde Vereine, beantwortete Haller seine rhetorische Frage gleich selbst und betonte: «Unsere Vereine sind dem Gemeinderat wichtig.»

Zu Beginn hatte Haller einige Worte in französisch an die Festgemeinde gerichtet. Eine Delegation mit 50 Personen aus der französischen Partnergemeinde Saint-Claude de Diray war übers Wochenende zu Besuch im Seetal. Die Gründer und Motoren dieser Jumelage, Markus Remund und Daniel Margoil, wurden beschenkt. Der aktuelle Jumelage-Präsident Jean-Michel Maurice bedankte sich bei Amtskollege Dölf Engeli und den Meisterschwandern für die Gastfreundschaft. Der neue Maire von Saint-Claude, Laurent Allanic, überreichte als Dank ein Gemälde.