Fahrwangen
Der Kindergarten soll dort hinkommen, wo er schon mal geplant war

An der Gmeind in Fahrwangen wird erneut über den neuen Doppelkindergarten entschieden. Speziell dabei: Er soll dort gebaut werden, wo er schon mal geplant war.

Fritz Thut
Drucken
Kindergarten Fahrwangen

Kindergarten Fahrwangen

Hüst und hott wird mit dem neuen Doppelkindergarten in Fahrwangen gespielt. An der Gemeindeversammlung von Donnerstag wird ein Kreditantrag von 1,5 Millionen Franken gestellt für den Neubau an einem früher schon einmal vorgesehenen Standort beim alten Kindergarten hinter der Mehrzweckhalle.

Vor zweieinhalb Jahren haben die Stimmberechtigten bei der Bewilligung eines Kredits von 8,35 Mio. nicht nur der inzwischen bald abgeschlossenen Sanierung des Primarschulhauses, sondern zusätzlich dem Bau des Doppelkindergartens in unmittelbarer Nachbarschaft des Primarschulhauses zugestimmt. Dieser Standort sei jedoch «wirtschaftlich und betrieblich nicht optimal» hält der Gemeinderat in der Versammlungsvorlage fest.

Verzicht auf Wettbewerb

Der neue alte Standort auf der andern Seite der Äscherstrasse «eignet sich bestens». Doch inzwischen kostet hier ein Neubau mehr als ursprünglich vorgesehen. Die Sanierung des Primarschulhauses kommt voraussichtlich auf 7,2 Mio. Der Restbetrag des ursprünglichen Kredits von etwa 1,15 Mio. reicht für den Kindergartenbau nicht aus.

Der erste Voranschlag nach einem Vorprojekt rechnete mit 2 Millionen. Dieser horrende Betrag veranlasste den Gemeinderat zur Suche von Alternativen. Auf einen «zeitraubenden Wettbewerb» wurde verzichtet und der «Weg einer offen ausgeschriebenen Totalunternehmersubmission gewählt».

Mit diesem Verfahren kamen «mehrere interessante Projekte mit ähnlichen Angebotspreisen» zusammen. Man rechnet mit Kosten von rund 1,5 Mio., womit sie lediglich 350'000 Franken über dem Rest des 2012 beschlossenen Kredits liegen. Stimmt die Gemeindeversammlung zu, solls Schlag auf Schlag gehen: Im Februar ist Baubeginn; der Bezug erfolgt auf das neue Schuljahr im August 2015.

Strasse und Tagesstrukturen

Ein zweites Kreditbegehren betrifft den zweiten Anlauf für den Ausbau des Stockackerwegs. Gegenüber der im Juni abgelehnten Vorlage, sind die Kosten nun gut 16 Prozent tiefer und betragen 256'000 Franken.

Zudem sollen die Tagesstrukturen mit einem maximalen jährlichen Gemeindeanteil von rund 32'000 Franken eingeführt werden. Weiter gehts um den Austritt aus dem Gemeindeverband Krankenheim Lindenfeld, den Beitritt zur Regionalpolizei Lenzburg und das Budget mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 118 Prozent. (tf)

Aktuelle Nachrichten