Schafisheim

Der Kanton gibt Gas: Die Strassensanierung kommt zügig voran

Vom Kreisel Kehrbrunnenplatz aus zieht sich noch immer eine riesige Baustelle durch Schafisheim.

Vom Kreisel Kehrbrunnenplatz aus zieht sich noch immer eine riesige Baustelle durch Schafisheim.

Durch Schafisheim rollt der Verkehr wieder auf beiden Spuren. Dies einen Monat früher als ursprünglich geplant.

Eines der aktuell grössten kantonalen Verkehrs-Bauprojekte (16,8 Millionen Franken) bereitet der Bauherrin, dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), grosse Freude. Und das aus verschiedenen Gründen.

Erstens: Die Sanierung der Seetalstrasse (K 246) geht flotter voran als ursprünglich vorgesehen. Das Teilprojekt 2, die Ortsdurchfahrt Schafisheim, konnte bereits wieder dem Verkehr übergeben werden. Und zwar mit einem ordentlichen Vorsprung auf die Marschtabelle. Beim Spatenstich Ende März war man noch von einem Zeithorizont von Ende November ausgegangen.

Nun konnte die einseitige Strassensperrung bereits auf das Wochenende hin wieder aufgehoben werden. Der Verkehr auf der Seetalstrasse durch Schofise fliesst nun wieder in beide Richtungen. «Einen Monat früher als geplant», freut sich Projektleiter Mathias Blaser von der Abteilung Tiefbau. Ermöglicht habe dies nicht zuletzt ein Sondereffort aller am Bauprojekt Beteiligten.

Zweitens: Der beim Baustart im Frühling in Lenzburg beim Knoten Bleiche befürchtete Mega-Stau ist ausgeblieben. Das für die Dauer der Sanierungsarbeiten an der Seetalstrasse eingerichtete einspurige Fahrregime sah für die Automobilisten aus dem Seetal ab Seon eine Umleitung über Lenzburg vor.

Dort wurden sie bei der Kreuzung Bleiche weitergeführt, entweder Richtung A 1-Einfahrt Lenzburg oder Aarau-Ost/Hunzenschwil. Nach den Erfahrungen mit der Grossbaustelle in Suhr, wo es zeitweise zu grösseren Rückstaus gekommen war, musste auch in Lenzburg Schlimmeres befürchtet werden.

Aus diesem Grund war die Einspurstrecke Richtung Hunzenschwil bei der Kreuzung etwas verlängert worden. Zudem wurde beim Nadelöhr in Lenzburg ein extra Verkehrsdienst eingesetzt. Der Verkehrsfluss pendelte sich jedoch rasch ein und es kam in den vergangenen Monaten zu keinen nennenswerten Verkehrsproblemen.

Gesamtprojekt ein Jahr im Zeitplan voraus

Nebst den Sonderefforts waren auch die Witterungsbedingungen dem Projekt zuträglich. «Wir nutzten das trockene, warme Wetter der vergangenen Woche, um den Deckenbelag einzubauen», erklärt Projektleiter Blaser. Die ursprüngliche Planung hatte die Asphaltierung erst 2020 vorgesehen. «Nun haben wir es früher geschafft», freut sich Blaser.

Doch: Auch wenn der Verkehr wieder normal durchs Dorf rollt, ist Schofise nach wie vor eine riesige Baustelle. Vom Kreisel Kehrbrunnenplatz bis zur Ortsausfahrt Richtung Seon ist die Hauptstrasse gepflästert mit rot-weissen Absperrlatten.

Dieser Zustand wird noch ungefähr bis Ende Jahr so bleiben. «In dieser Zeit werden die Strassenränder zu den Anstössern instandgestellt, der Platz bei der Mehrzweckhalle erneuert und der Kehrbrunnenplatz-Kreisel gebaut», erklärt Blaser. Erst dann ist das Teilprojekt zwei definitiv fertig erstellt.

Wie geht es weiter mit dem Sanierungsprojekt? Von März bis August 2020 ist das Teilprojekt fünf auf der Agenda. Das ist der Streckenabschnitt vom Kreisel Kehrbrunnenplatz bis Haselweg. Während dieser Zeit soll der Verkehr wieder mit einem Einbahnregime (Fahrtrichtung Süden offen) geführt werden.

Ab September 2020 wird die Lenzburgerstrasse saniert mit abschnittsweisen Vollsperrungen. Das Gesamtprojekt ist voraussichtlich im Spätsommer 2021 fertig erstellt. Das ist ein Jahr früher als bisher angenommen.

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