Lenzburg
Der grösste Wunsch aller Schüler im Lenzhard ist WLAN

Das Schulhaus Lenzhard wird grösser, der Spatenstich zum neuen Oberstufenzentrum Lenzhard ist erfolgt. An einer neu gepflanzten Linde konnten die Schüler ihre Wünsche anbringen.

Carla Stampfli
Merken
Drucken
Teilen
Stadtammann Daniel Mosimann (Mitte) spornt beim Spatenstich zum neuen Oberstufenzentrum Lenzhard an. Alex Spichale

Stadtammann Daniel Mosimann (Mitte) spornt beim Spatenstich zum neuen Oberstufenzentrum Lenzhard an. Alex Spichale

Alex Spichale

Zu fetzigen Klänge, feierlichen Ansprachen und einer warmen Suppe griffen Schüler und Lehrer gestern Nachmittag auf dem Lenzhard-Campus zur Schaufel. Mit dem Spatenstich begannen die Arbeiten für Umbau und Erweiterung der Schulanlage sowie zur Neuorganisation der Schule. Als Symbol für das neue Oberstufenzentrum Lenzhard wurde auf dem Pausenhof eine junge Linde gepflanzt – eine besondere.

Denn sie war mit bunten Papierfetzen und 18 Wünschen gespickt. Allesamt Anliegen, welche die Schülerinnen und Schüler der zweiten Bezirks-, Real- und Sekundarstufe an das neue Oberstufenzentrum haben. So etwa der Wunsch, dass alle Schülerinnen und Schüler miteinander klarkommen, dass sich alle weiterhin wohlfühlen oder der Wunsch nach einem Pausenkiosk und drahtlosem Internetzugang.

Stadtammann und Bildungsminister Daniel Mosimann sprach beim Spatenstich von einem bedeutenden Moment für die Stadt: «Hier wird in die Zukunft für die Zukunft gebaut.» Er wünsche den Beteiligten gutes Gedeihen und auf dass sie sich alle gut einleben.

Der Schulbetrieb läuft weiter

Im Sommer 2016 wird es so weit sein. Dann werden rund 450 Schülerinnen und Schüler in das neue Oberstufenzentrum in Lenzburg zur Schule gehen. Was passiert bis dahin? Die heutige Lenzhard-Anlage wird mit einem L-förmigen Erweiterungsbau ergänzt, der unter anderem für vier Klassenzimmer und zwei Gruppenräume Platz bietet. Die Turnhalle wird zu einem Mehrzweckraum umgestaltet, anstelle der Garderoben werden eine Eingangshalle und ein Aufenthaltsbereich gebaut. Ausserdem werden die Sportanlagen saniert, rund 450 gedeckte Fahrradabstellplätze geschaffen und die anderen Schulgebäude punktuell angepasst.

Während der Bauzeit wird der Schulbetrieb in der übrigen Anlage stattfinden. «Wir werden alles daransetzen, damit die Arbeiten reibungslos und termingerecht ablaufen», sagte Benedikt Graf vom Solothurner Architekturbüro Graf Stampfli Jenni. Im Rahmen der Neuorganisation wird nebst dem Oberstufenzentrum auch ein Kompetenzzentrum für die Primarstufe geschaffen: Verläuft alles nach Plan, werden die Räume im Sommer 2018 bezogen.