Lenzburg

Der Aargau hat eine neue Felswand: Im Kraftreaktor warten 50'000 Griffe auf die Kletterer

Noch wird gebohrt und geschliffen an der neuen Kletterwand im Kraftreaktor Lenzburg.

Noch wird gebohrt und geschliffen an der neuen Kletterwand im Kraftreaktor Lenzburg.

Jeder kennt das markante rote Gebäude neben der A1. Es ist der Anziehungspunkt für Sportler, die sonst im freien unterwegs sind. Jeden Tag kommen zwischen 150 und 200 Kletterer in den Lenzburger Kraftreaktor. Am Fusse der künstlichen Felsen müssen sie in Stosszeiten warten. Um dem Ansturm besser gewachsen zu sein, haben die Initianten jetzt eine neue, zusätzliche Kletterwand installiert.

Sie ist 12 Meter hoch und 14 Meter breit und schafft fünf neue Seilplätze. Geeignet ist die Wand für alle: «Unser Ziel war es, eine Wand für Einsteiger und erfahrene Kletterer zu erstellen», sagt Marco Toretti, stellvertretender Geschäftsführer. Mit der neuen Wand wurde der Top- Rope-Bereich um 20 Prozent erweitert. Beim Top Rope ist das Sicherungsseil bereits oben festgemacht und der Kletterer muss es nicht vorzu neu einklinken.

Zusätzlich zur Wand hat die Kletterhalle 3000 Griffe eingekauft. Total verfügt sie nun über 50 000 Griffe, die immer wieder neu angeordnet werden. «Die bestehenden Routen werden alle zwei bis drei Monate demontiert, gereinigt und neu gesetzt. So gibt es immer spannende Abwechslung für unsere Gäste», sagt Marco Toretti.

Das Hallenklettern wird in der Schweiz immer beliebter. «Die Begeisterung am Klettersport findet quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten statt» bestätigt Toretti. (ASA)

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