Lenzburg

Das Volk darf mit der «höchsten Aargauerin» feiern und jubilieren

Grossratspräsidentin Kathrin Scholl-Debrunner wird am nächsten Dienstag auf Schloss Lenzburg gefeiert

Grossratspräsidentin Kathrin Scholl-Debrunner wird am nächsten Dienstag auf Schloss Lenzburg gefeiert

Zum ersten Teil der Feierlichkeiten der neuen Aargauer Grossratspräsidentin Kathrin Scholl-Debrunner ist die Bevölkerung am nächsten Dienstag aufs Schloss Lenzburg eingeladen.

Am nächsten Dienstag wird die Lenzburger SP-Grossrätin Kathrin Scholl-Debrunner durch das Kantonsparlament zur neuen Präsidentin und damit zur «höchsten Aargauerin» gewählt.

Kathrin Scholl wird die erste Frau aus dem Bezirk Lenzburg sein, die an der Spitze des Staates Aargau steht. Vor ihr gab es seit Inkraftsetzung der sechsten Kantonsverfassung im Jahr 1885 zwölf Männer aus dem Bezirk, die den Grossen Rat präsidierten. Zuletzt waren dies zwei Unternehmer: Im Jahre 2004 Thomas Lüpold (SVP) aus Möriken-Wildegg und vier Jahre davor Hans Ulrich Fischer (FDP) aus Meisterschwanden.

Apéro im Schlosshof

Ein solch seltenes Ereignis soll gebührend gefeiert werden. Und zwar am Wohnsitz der neuen Grossratspräsidentin. In Lenzburg finden solche Anlässe in der Regel auf dem Schloss statt. Zur Wahlfeier von Kathrin Scholl ist auch die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Die Feierlichkeiten beginnen um 17.15 Uhr mit einem Apéro im Schlosshof, der vom Jugendspiel und Jungtambouren begleitet wird. Nach der Begrüssung der Festgemeinde durch Stadtammann Hans Huber wird die «höchste Aargauerin» selbst zur Gesellschaft sprechen.

Ab 18.30 Uhr findet die Feier für die geladenen Gäste im Rittersaal ihre Fortsetzung.

Erstmals Beitrag vom Kanton

Die Finanzierung der Grossratspräsidienfeiern steht seit letztem Jahr auf der politischen Agenda. Mit dem Hinweis, dass der Kanton diese Anlässe, zu denen er Vorgaben etwa in Form von Gästelisten macht, ebenfalls mitfinanzieren soll, halbierte der Einwohnerrat Lenzburg den städtischen Festbeitrag in der Budgetdebatte im letzten September auf 25 000 Franken.

Gemäss dem Grossratssekretariat leistet der Aargau in diesem Jahr erstmals einen Beitrag von 20 000 Franken an die Präsidentenfeier.

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