Meisterschwanden
Das Strandbad Tennwil erhält einen neuen See-Einstieg

Die Platten am Ufer des Arbeiterstrandbads Tennwil sind abgenutzt und zerfallen. Diese Woche werden sie ersetzt. Badegäste profitieren damit beim Einstieg neu von einem Handlauf.

Pascal Meier
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Gestern Dienstag sind die ersten neuen Steinplatten am Ufer eingesetzt worden.

Gestern Dienstag sind die ersten neuen Steinplatten am Ufer eingesetzt worden.

Pascal Meier

Im Arbeiterstrandbad Tennwil sind in den vergangenen Tagen schwere Maschinen aufgefahren. Diese hoben jene alten Steinplatten aus dem Wasser, die vor über 60 Jahren am Seeufer versenkt worden waren und seither den Badenden den Einstieg in den Hallwilersee erleichtern.

Der Zustand der Steinplatten hat sich jedoch über die Jahrzehnte derart verschlechtert, dass diese nun ersetzt werden müssen. Schuld daran ist vor allem die Strömung, die stetig an der Oberfläche nagt. Zu dieser normalen Abnutzung kommt die jährliche Reinigung des Gesteins mittels Sandstrahlen, um dieses von glitschigen Algen zu reinigen.

Seit gestern setzen Bauarbeiter nun die neuen Platten am Seeufer ein. Stück für Stück werden diese langsam im Wasser versenkt und auf einer Konstruktion aus Holz und Stahl fixiert. Verlaufen die Bauarbeiten nach Plan, können bereits Ende Monat die ersten Badegäste über den 9 mal 4 Meter grossen Boden ins Wasser eintauchen. Das Strandbad ist bereits seit 1. April geöffnet.

Renato Mazzocco, Kassier der Stiftung Arbeiterstrandbad, freut sich über den neuen Einstieg. «Wir können damit endlich eine grosse Schwachstelle in unserer Badi beseitigen.» Im Gegensatz zum alten Steinboden, dessen Ende seeseitig in ein tiefes Loch mündete, verlaufen die neuen Platten nun nahtlos in den Seegrund. «Der Einstieg ins Wasser ist damit sicherer geworden», so Mazzocco. Dazu trägt auch ein neuer Handlauf bei, was vor allem ältere Besucher schätzen dürften.

Stiftung investiert 80 000 Franken

Der Austausch der Steinplatten kostet insgesamt rund 80 000 Franken. Darin inbegriffen sind bauliche Massnahmen für die Einwasserung von Schiffen, die gleichzeitig ausgeführt werden. Die Kosten trägt die Stiftung Arbeiterstrandbad Tennwil. Diese hat in den vergangenen Jahren kräftig in den Unterhalt des idyllischen Seebads am Hallwilersee investiert: So wurde unter anderem der Spielplatz erneuert und ein Sonnendeck gebaut.

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