Niederlenz
Das sind die besten Chlausklöpfer der Region Lenzburg 2014

Mit einer Rekordbeteiligung von 181 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist in Niederlenz der 23. Regionale Chlausklöpf-Wettbewerb zu Ende gegangen. Die az zeigt die besten Fotos und veröffentlicht die Ranglisten aller Kategorien.

Peter Weingartner
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Klöpfen ist nicht nur Bubensache

Klöpfen ist nicht nur Bubensache

Peter Weingartner

Je später der Nachmittag, desto lauter knallt es. Der Grund: Die besten Klöpfer treten zuletzt vor die gestrengen Juroren. 186 Klöpferinnen und Klöpfer messen sich in Niederlenz am Wettkampf. «Das ist Rekord», sagt Klöpferchef Urs Schwager. Die jeweils vier besten pro Kategorie und Gemeinde qualifizieren sich. Sie kommen aus Ammerswil, Hunzenschwil, Schafisheim, Staufen, Niederlenz, Othmarsingen, Möriken-Wildegg, Seon, Seengen, Hausen, Hallwil, Lenzburg, Hendschiken, Dintikon, Egliswil und Rupperswil-Auenstein.

Thomas Körkel rollt den roten Teppich aus
16 Bilder
Grosser Empfang in Niederlenz: Geisselvater Ernst Lüthi wurde mit dem Rolls Royce abgeholt und über den roten Teppich geführt. Peter Weingartner
Dankbarkeit
Röbi Werren und Ernst Lüthi
Klöpfen ist nicht nur Bubensache
Junge Klöpfer warten auf ihren Einsatz
Jury notiert während des Vortrags
Auch der Samichlaus ist mit dabei
Stilstudie
Voller Einsatz vom Samichlaus
Keine zu klein, Klöpferin zu sein
Freude und Dankbarkeit
Er verteilt Gehörschutzpfropfen
Die gestrenge Jury
Der neue Geisselvater Röbi Werren flickt eine Geissel
Auch die acht Monate alte Evinja, die Urenkelin von Ernst Lüthi, ist dabei

Thomas Körkel rollt den roten Teppich aus

Peter Weingartner

«Zieh!», muntert eine Mutter ihren Sprössling auf. «Hopp, Luki», animiert ein Kamerad. 30 Sekunden lang müssen die Teilnehmenden ihr Können zeigen. Und 30 Sekunden können lang sein, vor allem bei den Jüngsten mit den kürzesten Geisseln. Jahrgang 2009 haben die Jüngsten, und oft ist es Familientradition, mit dabei zu sein. So ists bei der 15-jährigen Lena aus Rupperswil: «Ich finds cool, da mitzumachen und die Tradition weiterzuführen.» Laura aus Hausen ist schon drei Jahre dabei; ihr gefällt, «dass es so laut ist».

Von wegen Lautstärke: Speaker Beni Kyburz verweist auf die Gratis-Gehörpfropfen, die beim Grillstand erhältlich sind. Die Kinder geben sich alle Mühe, die Till, Corsin, Carina, Keanu, Jacinto, Kevin, Robin, Wayne und Timo, und das Publikum applaudiert auch, wenn es sehr verhalten knallt. Anerkennende Worte erntet Yannick für seinen Auftritt: «Wie ein Grosser, ganz schön!» Die Kampfrichter haben 41 Kriterien zu beachten. Das beginnt beim Auftreten und geht über die Geisselführung und den Stand bis zur Regelmässigkeit. Bodenberührungen der Geissel sind nicht gerne gesehen. Am Vormittag hat man die Bewertung besprochen: Risiken – eine grössere Geissel – sollen den Mutigen nicht zum Nachteil werden.

Auch das kulinarische Erlebnis kommt nicht zu kurz. Es riecht nach Bratwurst und Glühwein auf dem Schulhausplatz. Das wärmt wenigstens inwendig. Christoph Jaberg verteilt als Samichlaus verkleidet Erdnüsse und lässt es sich nicht nehmen, in dieser Montur seine Vorführung zu absolvieren. Ein Taschenmesser gibts am Ende für alle Klöpfer. Und unter den Teilnehmenden werden die letzten sechs Geisseln des abtretenden Geisselvaters Ernst Lüthi verlost.

Nachfolgend die Ranglisten aller Kategorien:

FRAUEN

Zur Verfügung gestellt

Zur Verfügung gestellt

Zur Verfügung gestellt

Zur Verfügung gestellt

MÄNNER

Zur Verfügung gestellt

Zur Verfügung gestellt

Zur Verfügung gestellt

Zur Verfügung gestellt