Platznot
Das Militärmuseum in Wildegg ist voll – der Anbau verzögert sich

Die über 3000 Quadratmeter grosse Museumshalle in Wildegg reicht nicht mehr aus, um alle Militärfahrzeuge darin auszustellen. Der neue Ausstellungsraum wird in etwa sechs Wochen eröffnet.

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Das Militärmuseum von Peter Fischer in Wildegg. (Archiv)

Das Militärmuseum von Peter Fischer in Wildegg. (Archiv)

Toni Widmer

«Es wird für die Besucher zu eng und die Ausstellung soll weiterhin mit dem Rollstuhl befahrbar sein», teilt Museumsleiter Peter Fischer zu den zu knappen Platzverhältnissen in der Halle in Wildegg mit. Eigentlich wollte er den Anbau auf die Saisoneröffnung Anfang April fertiggestellt haben, doch dazu wurde die Zeit zu knapp. Spätestens im Juni vergrössert sich aber die Ausstellungsfläche um 550 Quadratmeter. Das Museum werde dann neu eingerichtet.

Jedes Jahr bietet die Schweizer Armee neue Ausstellungsobjekte an. Peter Fischer und seine Kollegen entscheiden dann, ob sie das Angebot annehmen. «Für dieses Jahr sind mindestens 13 neue Fahrzeuge dazugekommen», sagt Fischer. Was einmal ausgestellt sei, bleibe im Museum. Das Ziel sei, immer mehr vom Militär zu präsentieren.

Im Museum werden Pneu- und Kettenfahrzeuge, Geschütze, Flugzeuge und kleineres Militärmaterial gezeigt. Die Besucher dürfen die Modelle auch anfassen und unter Aufsicht in die Fahrzeuge steigen. «Jedoch nur, wenn die Besucher wirklich am Objekt interessiert sind», präzisiert Fischer. Wer denkt, nur Männer besuchen das Museum, irrt sich: «Es kommen auch erstaunlich viele Frauen, alleine oder mit Begleitung», so Fischer. Wer die Militärobjekte nicht nur anschauen will, kann kleineres Material wie die altehrwürdige Gamelle auch im Shop kaufen. (bie)

Öffnungszeiten: jeden ersten Samstag im Monat von April bis Oktober.

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