Seengen geht es gut. Die Seetaler Gemeinde hat 2016 zum zweiten Mal die 10-Millionen-Marke geknackt: Die Steuereinnahmen betrugen knapp 10,5 Millionen Franken. Das teilt die Finanzverwaltung mit. Der Ertrag liegt damit 6,3 Prozent über dem Budget. «Ein sehr erfreulicher Abschluss», sagt Gemeindeammann Jörg Bruder dazu. «Wir sind auf dem richtigen Weg.»

Letztmals – und gleichzeitig zum ersten Mal – hatte Seengen 2012 mehr als 10 Millionen Franken Steuern eingenommen. Damals betrug der Steuerfuss jedoch 84 Prozent, 4 Prozentpunkte mehr als heute.

Steuerkraft steigt wieder auf über 3000 Franken

Zum guten Ergebnis haben vor allem die Einkommens- und Vermögenssteuern beigetragen, die mit 92,5 Prozent der Gesamteinnahmen stark ins Gewicht fallen. Die beiden Steuererträge stiegen 2016 gegenüber dem Vorjahr von 8,6 auf 9,7 Millionen Franken. Damit wurden 2016 die budgetierten 8,9 Millionen um rund 834 000 Franken übertroffen (+9,4 Prozent).

Grund für diesen Mehrertrag sind laut Finanzverwaltung hohe Nachträge aus Vorjahren (1,18 Millionen). «Durch die höheren Steuererträge kletterte die Steuerkraft pro Einwohner wieder deutlich über die 3000-Franken-Marke», erklärt Jörg Bruder.

Grundstückgewinnsteuern steigen

Andere Steuerkategorien, die vom Kanton bewirtschaftet werden, schlossen unter dem Budget. Die Erträge aus Quellen- und Aktiensteuern unterschritten die gewohnten Werte. Die ebenfalls schwierig abzuschätzenden Sondersteuern (u. a. Erbschafts- und Grundstückgewinnsteuern) liegen im Budgetrahmen. Die Grundstückgewinnsteuern haben sich laut Finanzverwaltung gegenüber dem Einbruch im Vorjahr positiv entwickelt.

Über den gesamten Rechnungsabschluss 2016 will die Gemeinde Seengen zu einem späteren Zeitpunkt orientieren.