Meisterschwanden

«Da steckt viel Herzblut drin» – und 20 Millionen

Der neue Hoteltrakt «Cocon» der «Seerose» wurde von Unternehmer Felix Suhner am Freitagabend offiziell eingeweiht. Es ist dies der dritte Trakt des nun neu «Seerose Resort & Spa» geheissenen Komplexes am Hallwilersee.

Im Beisein von mehreren hundert geladenen Gästen wurde am Freitagabend eines der grössten Aargauer Hotelbau-Projekte der letzten Jahrzehnte seiner Bestimmung übergeben: Unternehmer Felix Suhner weihte «Cocon» ein, den dritten Trakt des nun neu «Seerose Resort & Spa» geheissenen Komplexes am Hallwilersee.

Die Meisterschwander «Seerose» umfasst nun nahezu hundert Zimmer.

Mit den 32 Junior-Suiten im hangseits ans bisherige «Elements» angebaute «Cocon» und insbesondere mit dem schweizweit einmaligen integrierten Thai-Spa erhofft sich Suhner, neue Kundensegmente erschliessen zu können sowie die durchschnittliche Verweildauer der Gäste anheben zu können.

«Wir haben viel Herzblut in dieses Projekt investiert», hielt Suhner in seiner Eröffnungsrede fest und erinnerte daran, dass der Weg bis zur Bewilligung ein steiniger war. Der neue Hoteltrakt derart nah am See musste viele Hürden nehmen, auch wenn er in einer Spezialzone und nicht etwa in der Sperrzone des Hallwilerseeschutzdekrets liegt.

Frank und frei liess der initiative Hotelier seine Gäste wissen, dass es einen Ausraster seinerseits während einer Besprechung mit dem damaligen Baudirektor Peter C. Beyeler gebraucht habe, um die verfahrene Situation wieder zum Laufen zu bringen.

Mix aus Hallwilersee und Thailand

Die «Seerose», 1975 von Walter Suhner senior erworben, ist eines der raren Grosshotels, die sich noch als Familienbetrieb verstehen. Nicht Geld von aussenstehenden Investoren, sondern erarbeitetes Kapital steckt im «Cocon».

Rund 20 Millionen Franken sind es geworden. «Es braucht irgendetwas zwischen Mut und Leichtsinn, hier eine solche Kiste hinzustellen», liess Felix Suhner weitere Selbstironie einfliessen.

Auf Rundgängen konnten sich die Eröffnungsgäste ein Bild von der eindrücklichen Innenarchitektur von Ushi Tamboriello machen.

Mit hochwertigen Materialien wie Apfelholz und aufwendigen, teilweise speziell für diesen Bau entwickelten Gadgets wurde die angestrebte Verschmelzung der typischen Hallwilersee-Bootshausarchitektur und Elementen der thailändischen Kultur erreicht.

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